Cape Tapas!

Cape Tapas? Das sind, ähnlich wie die spanischen Tapas, kleine feine Häppchen, die man so ganz nebenbei zu einem Glas Wein genießen kann. Cape Tapas sind etwas ganz Spezielles, denn sie sind die köstliche Vereinigung traditioneller Kapgerichte mit moderner multikultureller Küche.

 

Mit Cape Tapas kommen kleine aromatische Köstlichkeiten wie ein Kudu-Carpaccio mit Olivenöl und Kapernäpfeln auf den Tisch. Oder ein Roosterkoek mit Peri-Peri-Hühnerleber, Hühnchen-Safran-Sosaties mit Kapstachelbeeren oder Bobotie-Samoosas mit dem am Kap so beliebten Aprikosen-Chutney. Dazu zählen aber auch der „Snoek“ genannte eingelegte Fisch, wie beispielweise Fischwürfel an Mandarine mit Limette und Ingwer, oder Ostrich Frikadels, würzige Frikadellen aus Straußenfleisch.Natürlich darf auch „Braaivleis“ wie Grillsteak mit Salzkruste nicht fehlen, denn die Südafrikaner lieben Gegrilltes, das bei der traditionellen Braai-Methode auf offenem Holzfeuer gegart wird.

 

Kurzum: Mit den herrlich aromatischen und wunderbar exotischen Cape Tapas holen Sie sich und Ihren Gästen den südafrikanischen Sommer auf den Tisch. Wenn dann noch ein südafrikanischer Rosé mit seinen animierenden Farben im Glas funkelt, seine wunderbaren Aromen verströmt und die Gaumenfreuden durch seine fruchtige Frische ergänzt – dann sind auch Ihre Gäste ganz entspannt im Hier und Jetzt.

Cape Tapas: Hühnchen-Safran-Sosatie

 

Eine moderne Form der traditionellen Sosaties, den marinierten Fleischspießen.

Zutaten:

1/3 Tasse Rosé Wein

eine Prise Safran

1 gepresste Knoblauchzehe

1 Tasse ganze Kapstachelbeeren (Physalis)

4 Hühnerbrüste (150g/Person), ohne Haut und in mundgerechte Stücke geschnitten

Olivenöl zum Braten

Salz & gemahlener Pfeffer zum Würzen

frische ganze Brunnenkresse-Blätter

frische Sahne (wahlweise)

 

Zubereitung:
Eine Prise Safran zum Rosé Wein geben und stehen lassen, bis der Wein eine orange-rote Farbe annimmt (ca. 15 Minuten).

Öl in einer Pfanne erhitzen lassen und den Knoblauch leicht anbraten. Den mit Safran getränkten Wein und den frisch gehackten Estragon hinzufügen. Alles zum Kochen bringen, die Stachelbeeren hinzufügen, die Temperatur reduzieren und die Flüssigkeit etwas einkochen lassen.

In einer zweiten Pfanne die Fleischstückchen goldbraun braten. Die heiße Sauce darüber gießen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit einem Deckel abdecken und vom Herd nehmen. Das Fleisch vor dem Servieren etwa eine Stunde marinieren lassen. Um die Sauce cremiger zu machen, kann auch Sahne hinzugefügt werden.

Die Fleischstückchen abwechselnd mit frischer Brunnenkresse und Stachelbeeren auf einem Spieß reihen. Warm oder kalt servieren und die übrige Sauce als Dip für die Sosaties verwenden.

 

Weintipp:
Zu den Sosaties öffnen Sie am besten eine Flasche Rosé von der ausschließlich in Südafrika angebauten Rebsorte Pinotage.

Cape Tapas: Flamed Steak


Südafrikaner lieben gegrillte Fleischgerichte. Kein Wunder, denn ihr Land bietet eine reiche Vielfalt an Vieh und Wild. Zum „Braaivleis“ trifft man sich gerne unkompliziert in geselliger Runde. Dabei wird rotes Fleisch, wie bei diesem Rezept auf schnelle und einfache Art zubereitet: Bei der traditionellen Braai-Methode wird das Fleisch über dem offenen Holzfeuer gegart, auf einem Holzblock tranchiert und in Scheiben geschnitten, gepfeffert und vor dem eigentlichen Essen gegessen.

 

Zutaten:

Freiland-Steak von guter Qualität – Rumpsteak oder Porterhouse-Steak
2 Tassen grobes Meersalz

Zubereitung:
Bedecken Sie das Fleisch etwa 20 Minuten vor der Zubereitung auf einer Seite mit einer 1 cm dicken Salzschicht. Das mit der Salzkruste überzogene Fleisch kommt anschließend auf den Grill, wo es von beiden Seiten etwa 2 Minuten gegart wird. Das Fleisch wann es Ihnen beliebt vom Feuer nehmen, idealerweise wenn es noch rot und saftig ist und 5 Minuten ruhen lassen. Das Salz wird dunkel und fällt in der Regel ab. Anschließend mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten – mit schwarzem Pfeffer bestreuen und zusammen mit frisch geriebenem Meerrettich, grünem Pfeffer oder Senfkörnern servieren.

 

Weintipp:
Probieren Sie dazu einen kräftigen Rosé.

 

 

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