SPECIAL: The Democracy Series – Ntsiki Biyela (engl.)

Ntsiki Biyela liebt Wein und die Arbeit damit. Vor allem das Blenden bei den Cuveés mag die Weinmacherin besonders. Die Krönung ist für sie allerdings, wenn sie jemanden ihre neuen Kreationen einschenken darf und ihn beim Verkosten beobachten kann. Ntsiki: „Manchmal muss ich gar nicht auf ihre Worte hören, oft reicht es sie nur anzuschauen und ich weiß, was sie denken.“ Bevor Ntsiki Biyela zur Weinmacherin wurde, kannte sie weder Weinberge noch hatte sie Wein vorher probiert. Eigentlich wollte Ntsiki Biyela Bauingenieurwesen studieren, doch dann bot ihr die South African Airways ein Stipendium für Weinbau an der Universität von Stellenbosch an und sie nutzte diese Gelegenheit. Für Ntsiki ist klar, dass dieser Lebensweg schon lange für sie vorgesehen war, noch bevor sie geboren wurde und das es ihre Berufung ist. Noch während des Studiums arbeitete sie bei Delheim, einem großen Weingut in Stellenbosch. Dort lernte sie vor allem die Leidenschaft und die Liebe zu Wein kennen. Für sie war es nie ein Problem Leute um Hilfe zu fragen und sie lernte eifrig, um eine gute Weinmacherin zu werden. Als sie ihre Arbeit nach dem Studium begann, waren die Besucher oftmals irritiert, sie kamen in den Keller auf der Suche nach dem Weinmacher, wenn sie ihnen sagte, dass sie die Weinmacherin sei, drehten sich die Leute um und gingen mit den Worten „Nein, nein ich meine den richtigen Weinmacher.“ Inzwischen kennt man Ntsiki und die Wahrnehmung ihr gegenüber hat sich geändert. Für Ntsiki ist das Leben und die Arbeit mit Wein ein Ausgleich. Für sie ist es wichtig, ihre Arbeit zu lieben und zu genießen. „Dann kann man am Ende eines Tages die Früchte harter Arbeit besonders genießen“, sagt sie stolz. Trotz ihres Erfolges hat Ntsiki nie vergessen, wo sie herkommt und auch wenn sie sich inzwischen an ihr neues Leben gewöhnt hat, genießt sie es noch immer nach Hause ins KwaZulu Natal zu fahren. Das Geheimnis ihres Glücks!? Es ist die Liebe!

 

„There is nothing like returning to a place that remains unchanged to find ways in which you yourself have altered.“ Nelson Mandela

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