Strahlende Südafrikaner auf der ProWein 2017

Das Weinland Südafrikas präsentierte sich strahlend und voller Tatkraft auf der ProWein 2017. Der Gemeinschaftsstand in Halle 9 war während der gesamten Laufzeit der Fachmesse vom 19.–21. März 2017 gut besucht, und an den Ständen der 90 Aussteller herrschte bis zum Messeende konzentrierte Geschäftigkeit.

Die ProWein in Düsseldorf hat sich für die Erzeuger vom Kap zu einer der zentralen Handelsplattform für die Betreuung der europäischen Märkte etabliert. Aufgrund der Expansion der ProWein mit einer Messe in Hongkong und der ProWein China, meinten einige der Aussteller, hätten sie weniger asiatische Kunden getroffen als im Vorjahr. Dennoch war der Andrang bei den Südafrikanern hoch. Selbst in den letzten Messestunden, die vielfach schon vom Abbaufieber durchdrungen waren, saßen viele der Winzer noch aufmerksam an ihren Präsentationscountern.

Südafrikas Botschafter Sizani im Gespräch mit Petra Mayer (Südafrika Weininformation)

Besonders freuten sich die Südafrikaner über die Unterstützung und den Besuch ihres Botschafters Phumelele Stone Sizani und Mrs. Setlhare (Frist Secretary Political). Die beiden Vertreter repräsentierten nicht nur auf sympathische Weise ihr Land, sondern bewiesen sich auch als profunde Weinkenner und -liebhaber. Sie nutzten ihren Besuch, um sich über die aktuellen Entwicklungen bei ihren Winzern zu informieren. Besonders beeindruckt zeigte sich der Botschafter zudem von der enormen Konkurrenz, der sich seine Winzer auf den internationalen Absatzmärkten stellen müssen: Über 6.500 Aussteller aus 60 Nationen warben auf der ProWein um die Gunst der rund 58.500 Fachbesucher, die aus über 130 Ländern nach Düsseldorf angereist waren.

Südafrikas Weinwirtschaft sieht sich jedoch auf einem guten Weg, sowohl in puncto ihrer hohen Weinqualitäten als auch ihrer modernen Weinkonzepte. Auch im Hinblick auf die soziale und ökologische Nachhaltigkeit hat das Weinland zahlreiche Erfolge vorzuweisen. Botschafter Sizani: „Unsere Weinwirtschaft ist für das Land Südafrika ein wichtiger Wirtschaftszweig. Hier finden über 300.000 Menschen Arbeit. Die Unternehmen investieren in Ausbildung und fördern ihre Mitarbeiter. Zudem führt Wein die Menschen zusammen und generiert z. B. mit dem aufstrebenden Weintourismus wichtige Wertschöpfungspotenziale für unsere Bevölkerung.“

Die Stimmung beim Exportverband „Wines of South Africa“ (WOSA) war ebenfalls gut. Auch Petra Mayer, Leiterin der deutschen Niederlassung der WOSA (Südafrika Weininformation) strahlt: „Unsere Winzer sind happy, dann sind auch wir es. Wir ernten in diesem Jahr viel gute Resonanz vonseiten unserer deutschen Südafrika-Partner. Es wächst das Interesse, die Sortimente um höhere Qualitäten, neue Weine oder neue Herkünfte zu erweitern. Südafrikanischer Wein ist kein schnelles Geschäft – er brauchte viel Aufmerksamkeit und Engagement. Doch es zeigt sich deutlich, dass wir mit unseren Weinen und der Begeisterung, die Südafrika bei einer wachsenden Zahl von Konsumenten auslöst, starke emotionale Bindungen schaffen, die auch für den Handel eine werthaltige Basis darstellen.“

Wer bei all den Superlativen auf der ProWein keine Zeit fand, um bei den Südafrikanern einen Zwischenstopp einzulegen, sollte sich den 10. September 2017 freihalten. Dann gastieren im Rahmen der Südafrika Weinshow in Frankfurt zwischen 50 und 60 Winzer. Es ist ein Sonntag ganz im Zeichen des Weinhandels und der Weinprofis, die sich konzentriert mit den Weinen und Winzern des Kaps befassen wollen.

Wie gut die Stimmung am ProWein-Stand war, zeigt der visuelle Rückblick zur ProWein: We tell our stories and share our passion!

Informationen zur Weinshow gibt es in den kommenden Wochen auf www.sa-weinshow.de.

Wie gut die Stimmung am ProWein Stand war, zeigt der visuelle Rückblick zur ProWein: We tell our stories and share our passion!