Roséweine sind im Trend. War es bis vor einigen Jahren noch verpönt einen Rosé zu bestellen, sind diese Weine heute der Renner – vor allem in den heißen Sommermonaten. Das mag vor allem daran liegen, dass die Qualitäten in Südafrika immer besser geworden sind. Die wachsende Zahl der rebsortentypischen Weine aus Pinotage, Cabernet Sauvignon und Shiraz oder Cuvées sind das Ergebnis der Erzeugung von hochwertigen, feingliedrig-spritzigen Roséweinen.

Das Angebot reicht von zartfarben, filigran halbtrocken oder lieblich bis aromatisch und gehaltvoll trocken. Das Bukett duftet nach Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen. Diese Vielfalt macht sie zum tollen Begleiter zahlreicher Speisen. Zu hellen Fisch- und Fleischgerichten vom Grill, Paella oder knackige Salaten passt ein leichter oder milder Wein. Gehaltvolle, trocken ausgebaute Roséweine harmonieren gut mit gegrilltem Fleisch, Lamm mit Kräutern oder intensiv schmeckendem Fisch, wie beispielsweise Lachs. Ein gemischtes Roséweinpaket ermöglicht den Genuss von unterschiedliche Käsesorten – vom halbfesten Schnittkäse wie Edamer oder Gouda bis hin zu Ziegenkäse.

Nun gilt es zu entscheiden welchen Rosé man möchte. Zur Orientierung hilft die Farbe – je dunkler die Farbe, desto kräftiger der Geschmack.

Anbieter ist beispielsweise das Weingut Delheim, das als Pionier in Sachen Qualitätsrosé gilt. Ihr Pinotage-Rosé überzeugt mit einer kraftvollen Farbe, Spritzigkeit und mit einem eleganten Nachklang am Gaumen. Weitere anspruchsvolle Pinotage-Rosés gibt es z. B. von Cloof (Bush Vine), Kaapzicht, Kanonkop (Kadette), Nederburg, Painted Wolf und Warwick (First Lady). Eine besondere Empfehlung ist der Fair Trade Kleine Rust Rosé von Stellenrust.

Ein weiteres Highlight sind die Shiraz-Rosés. Sie werden angeboten u.a. von Kleinood, Alle Bleu (Starlette), Boschendal (The Pavillon), Bergsig, Golden Kaan, Goedverwacht, KWV und Lourensford. Zu den absoluten Besonderheiten zählen Roséweine aus der Rotweinrarität Mouvedre wie z. B. von Waterkloof oder Babylonstoren.