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	<title>Exportentwicklung Archive - Südafrika-Weininformation</title>
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		<title>Südafrikas Weinexporte: 2022 ein Jahr der Erholung mit vielen Hindernissen</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/ein-jahr-der-erholung-mit-hindernissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 17:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft befindet sich nach der Pandemie auf Erholungskurs. Trotz eines Rückgangs der Gesamtweinexporte um 5 Prozent in 2022 im Vergleich zum Vorjahr blicken die Winzer zuversichtlich auf das kommende Jahr. Der Wert der exportieren Weine ist lediglich um 2,4 Prozent gesunken, da die durchschnittlich erzielten Preise pro Liter Wein leicht gestiegen sind. Die Weinerzeugenden</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/ein-jahr-der-erholung-mit-hindernissen/">Südafrikas Weinexporte: 2022 ein Jahr der Erholung mit vielen Hindernissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft befindet sich nach der Pandemie auf Erholungskurs. Trotz eines Rückgangs der Gesamtweinexporte um 5 Prozent in 2022 im Vergleich zum Vorjahr blicken die Winzer zuversichtlich auf das kommende Jahr. Der Wert der exportieren Weine ist lediglich um 2,4 Prozent gesunken, da die durchschnittlich erzielten Preise pro Liter Wein leicht gestiegen sind. Die Weinerzeugenden am Kap hatten im Vorjahr mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen: steigende Kosten, Transportschwierigkeiten und Engpässen bei der Lieferung von Verpackungsmaterial uvm. Die Optimismus der Weinbranche wird derweil von der wachsenden Zahl der internationalen Gäste am Kap beflügelt, die Weinlese 2023 hat gut begonnen und der Rückkehr der Südafrikaner zur ProWein im März in Düsseldorf bildet den farbenfrohen Auftakt ihrer internationalen Handelstätigkeit.</p>
<p><span id="more-21049"></span>Insgesamt 368,8 Millionen Liter Wein verließen im letzten Jahr den Hafen von Kapstadt. Das sind rund 20 Millionen Liter weniger als im Vorjahr. Der Wert belief sich auf insgesamt 9,9 Milliarden Rand gegenüber 10,2 Milliarden Rand im Jahr 2021. Der mengenmäßige Rückgang ist in erster Linie auf die Einschränkungen des Schiffsverkehrs im Hafen von Kapstadt zurückzuführen. Eine längere Phase ungünstiger Witterungsbedingungen im April, die das Anlegen von Schiffen verhinderten, sowie zweiwöchige Streiks der Hafenarbeiter im Oktober letzten Jahres machten den Exporteuren das Leben schwer.</p>
<p>Der Durchschnittspreis pro Liter Kapwein in 2022 stieg um circa 2,2 Prozent. Diese Entwicklung ist auf erhöhte Fassweinpreise von 5,3 Prozent zurückzuführen. Südafrikas Weinbranche wertet diese verbesserte Wertschöpfung als ein wichtiger Schritt in Richtung Premiumisierung sowohl bei den Flaschen- als auch bei den Fassweinen. Die Ausfuhren von nicht abgefüllten Weinen machen rund 62 Prozent des südafrikanischen Weinexportvolumens aus. Am Gesamtumsatz haben Flaschenweine mit einem Anteil von 77 Prozent die Nase vorn.</p>
<h5>Wirtschaftliche Entwicklung in den wichtigsten Absatzmärkten</h5>
<p>Im Vereinigten Königreich, Südafrikas größten und traditionsreichsten Weinexportmarkt, sind die Bekanntheit und das Qualitätsangebot südafrikanischer Weine in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Der anhaltend positive Absatztrend konnte im Jahr 2022 mit einem Mengenzuwachs von 5 Prozent fortgeschrieben werden. Höherpreisige Offenweinexporte bescherten den Winzern ein wertmäßiges Wachstum von Plus 20 Prozent bei den Fassweinen, deren Absatzmengen um 11 Prozent gestiegen sind.</p>
<p>Der chinesische Markt, der in der Vergangenheit mit einem exponentiellen Wachstum für südafrikanische Weine trumpfte, hat sich aufgrund der extremen Restriktionsmaßnahmen vonseiten der Regierung stark verlangsamt. Die teils rigorosen Maßnahmen haben einen Großteil der Wirtschaft zum Stillstand gebracht und zu einem allgemeinen Rückgang des Weinkonsums geführt. Die Südafrikaner mussten dort ein wertmäßiges Minus von 26 Prozent hinnehmen; die Mengen gingen um 38 Prozent zurück.</p>
<p>In Deutschland, Südafrikas zweitgrößtem Markt, mussten die Südafrikas Weinexporteure einen Rückgang von 17 Prozent im Wert und 9 Prozent im Volumen verbuchen. Diese Entwicklung ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen. Steigende Inflation und gestiegene Lebenshaltungskosten prägen aktuell viele internationale Märkte. Doch bereits während der Pandemie änderte sich das Einkaufsverhalten deutscher Verbraucher, die zunehmend den heimischen Weinsektor unterstützten. Der drastische Rückgang des Tourismus nach Südafrika schmälerte ebenfalls das Interesse an südafrikanischen Weinen. Erfreulicherweise steigt aktuell die Zahl deutscher Reisender ans Kap und damit auch das Potenzial begeisterte neue Kunden zu gewinnen.</p>
<p>Die Entwicklung der Exporte in afrikanische Länder ist sowohl mengen- als auch wertmäßig bemerkenswert. Dieser Kontinent bietet weiterhin große Chancen für südafrikanische Weine. Die Südafrikaner sind zuversichtlich, dass  auch eine Ratifizierung und Umsetzung des Freihandelsabkommens für den afrikanischen Kontinent (AfCFTA) künftig gute Möglichkeiten für ihre Weine bieten würde.</p>
<p>Siobhan Thompson, CEO von <a href="http://www.wosa.co.za">WoSA</a>, Südafrikas Weinexportverband Wine of South Africa, kommentiert die aktuelle Exportentwicklung: &#8222;Die Erholung unserer Weinexporte im Jahr 2022 wurde durch eine Reihe von Faktoren behindert. Vielfach lagen diese außerhalb der Kontrolle unserer Produzenten. In den Monaten April und Oktober beeinträchtigen schlechte Witterungsbedingungen und Streiks im Hafen von Kapstadt die Logistik. Der Mangel an Schiffscontainern und Verpackungsmaterial stellten zusätzliche Herausforderungen dar.</p>
<p>Sie fährt fort: &#8222;Positiv ist, dass sich das Image südafrikanischer Weine sich weiterhin verbessert. Unsere Weinqualitäten haben bei vielen namhaften internationalen Wettbewerben große Auszeichnungen gewonnen und wurden sehr gut bewertet. Die CapeWine2022, unser wichtigster Branchenevent war ein großer Erfolg. Wir hatten im Oktober letzten Jahres viele internationale Top-Einkäufer sowie zahlreiche Medien und Importeure zu Gast. Deren Begeisterung für unser Weinland wird sich positiv auf die Geschäftsbeziehungen und die Weinexporte in den kommenden Monaten auswirken.“</p>
<h5>Farbenfrohe Rückkehr zur ProWein</h5>
<p>Erstmals seit 2019 wird Wines of South Africa wieder auf der <a href="http://www.prowein.de" target="_blank" rel="noopener">ProWein</a> mit einem <a href="https://www.wosa.co.za/prowein/home/" target="_blank" rel="noopener">farbenfrohen Gemeinschaftsstand</a> eine größere Präsenz zeigen. Das Weinland Südafrika präsentiert sich in Düsseldorf vom 19.-21. März 2023 mit rund 100 Ausstellenden in Halle 14, Stand A70 bis C82. Siobhan Thompson freudig: „Unsere Erzeugerinnen und Erzeuger können es kaum erwarten, vor Ort wieder persönliche Gespräche mit Importeuren, Einkäufern und Interessierten zu führen. Wir sind zuversichtlich, dass 2023 ein erfolgreiches Jahr für Südafrikas Weinexporteure wird.“</p>
<p>Rico Basson, Geschäftsführer von <a href="http://www.vinpro.co.za" target="_blank" rel="noopener">Vinpro</a>, der Verband der südafrikanischen Weinproduzenten, kommentiert die aktuelle Lage: „Unsere Weinerzeuger und Exporteure sollten für die verantwortungsvolle Art und Weise gelobt werden, mit der sie im vergangenen Jahr ihre Weine vermarktet haben. Sie blieben fokussiert und verfolgten trotz des massiven Kostendrucks, nervigen Unterbrechungen der Lieferkette und überschüssigen Lagerbeständen keine kurzfristige Strategie, um ihre Produkte zu diskontieren. Das hätte die Arbeit, die in den letzten Jahren zur Verbesserung der Wertschöpfung der südafrikanischen Weine geleistet wurde, zunichtegemacht. Jetzt kehren unsere Winzer mit erstarkter Resilienz, hervorragenden Weinqualitäten und mit Begeisterung für ihre Herkunft in die internationale Weinarena zurück. Die ProWein ist ein idealer Auftakt, dem alle Teilnehmenden freudig entgegensehen.“</p>
<p><em>*WINES OF SOUTH AFRICA (WoSA) ist eine gemeinnützige Organisation, die den Export aller südafrikanischen Weine auf den wichtigsten internationalen Märkten fördert. Neben dem Hauptsitz in Stellenbosch, Südafrika, hat WoSA auch Büros in Johannesburg, England, Kanada, den USA, Schweden, China, den Niederlanden und Deutschland.<br />
</em></p>
<p>Foto: Petra Mayer</p>
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		<title>Südafrikas Weinwirtschaft – Nachhaltigkeit ist Trumpf</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-weinwirtschaft-auf-gutem-kurs-nachhaltige-ideale-bestimmen-alle-bereiche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CapeWine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft erholt sich von der Covid-Krise. Nachhaltigkeit bestimmt das Handeln in allen Bereichen des Weinsektors. Klimawandel, Transformation, Weintourismus und nachhaltiges Wachstum sind die Herausforderungen, die man nur gemeinschaftlich bewältigen kann, darin sind sich alle Verantwortlichen einig. Südafrikas Weinexporte erholen sich und wachsen vor allem in Ländern wie USA, Kanada, Afrika und China. Trotz der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft erholt sich von der Covid-Krise. Nachhaltigkeit bestimmt das Handeln in allen Bereichen des Weinsektors. Klimawandel, Transformation, Weintourismus und nachhaltiges Wachstum sind die Herausforderungen, die man nur gemeinschaftlich bewältigen kann, darin sind sich alle Verantwortlichen einig. <span id="more-20706"></span></p>
<p>Südafrikas Weinexporte erholen sich und wachsen vor allem in Ländern wie USA, Kanada, Afrika und China. Trotz der herausfordernden Störungen am Kapstädter Hafen und der globalen Schifffahrtsbeschränkungen. Das Gesamtexportvolumen Südafrikas für Wein klettere im Jahr 2021 um 22 Prozent auf 388 Millionen Liter. Der Wert der Exporte stieg um 12 Prozent auf 10,2 Mrd. Rand. Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor der größte Exportmarkt Südafrikas und verzeichnet sowohl mengen- als auch wertmäßig ein kontinuierliches Wachstum.</p>
<p>Die übrigen fünf wichtigsten Exportländer nach Gesamtvolumen sind Deutschland, die USA, Kanada und Afrika, während die Ausfuhren nach China exponentiell gestiegen sind. &#8222;Obwohl der Handel mit China aufgrund des jüngsten Covid-19-Ausbruchs derzeit ruht, bietet der Rückschlag Australiens auf diesem Markt Südafrika die Möglichkeit, seinen Marktanteil zu erhöhen,“sagt Siobhan Thompson, CEO von Wines of South Africa – der Exportorganisation.</p>
<p>Noch ist unklar, wie schwerwiegend die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die anhaltenden Transportbeschränkungen auf die Exportvorlaufzeiten, die Verfügbarkeit von Produktionsmittel und die Kostensteigerungen sein werden. Doch diese Herausforderungen trifft die gesamte Weinbranche weltweit.</p>
<h4>Erholung des Weintourismus</h4>
<p>Südafrikas Weintourismus ist eine tragende Säule in der Exportstrategie der Südafrikaner. Nach dem vollständigen Erliegen der internationalen Besucherströme freuen sich die Winzer über die ersten Rückkehrer. Thompson: &#8222;Weintourismus ist ein entscheidender Sektor für unsere Branche, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erzielung von Einnahmen und die Bekannheit unserer Weine im Ausland geht. Wir sind dankbar, dass wir wieder ein stetiges Wachstum hier an Besuchern in den Weinregionen bzw in allerorts in Südafrika verzeichnen.“</p>
<p>Der Weintourismus machte im Jahr 2019 rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes der Weingüter aus und trug 7,2 Mrd. Rand zum BIP des Landes bei. Nach einem Rückgang auf 2,7 Mrd. Rand im Jahr 2020 kletterte der Weintourisumus im Folgejahr wieder auf 4,1 Mrd. Rand. Bis Ende 2022 sollen R5,7 Mrd. erwirtschaftet werden. Managerin für Weintourismus (Vinpro) Marisah Niewoudt erläutert: &#8222;Wir sind auf dem besten Weg, den vollständigen Verlust des internationalen Tourismusmarktes aufgrund von Covid-19 Maßnahmen zu überwinden.“</p>
<p>&#8222;Obwohl die internationalen Besucherzahlen weiterhin niedrig sind, vor allem bei Reisen in der Wochenmitte, spürt man wieder eine positive Energie bei den Weintouristikern.<br />
Wir sehen neue Angebote und es finden viele Veranstaltungen statt. Wir sind motiviert, das Weinland Südafrika gemeinschaftlich als den Weltmarktführer im Bereich von Weintourismus zu positionieren&#8220;, führt Marisah aus. Die Weingüter konzentrieren sich im Bereich des Weintourismus auf immer hochwertigere Angebote und die Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Marisah: „Wir wollen die fast 36 000 Menschen, die direkt indirekt oder indirekt vom weintouristischen Sektor abhängig sind, weiter beschäftigen.“</p>
<h4>Transformatives Wachstum</h4>
<p>Eine spannende Initiative, die nicht nur den Weintourismus fördert, sondern auch Teil einer umfassenderen Strategie zur Transformation der südafrikanischen Weinwirtschaft ist, ist <a href="https://thewinearc.co.za/" target="_blank" rel="noopener">The Wine Arc</a>. &#8222;Der Start dieses in Stellenbosch ansässigen Markenhauses und Weintourismuszentrums Ende 2021 bedeutete den Beginn eines neuen Wachstumspfads für Weinmarken in schwarzem Besitz&#8220;, sagt Wendy Petersen, Geschäftsführerin der South African Wine Industry Transformation Unit (SAWITU).</p>
<p>Dieses integrierte Empowerment-Projekt ist eine Kollaboration von SAWITU, dem Agricultural Research Council (ARC) und dem Western Cape Department of Agriculture (WCDoA). &#8222;Der Wine Arc ist Teil der größeren Transformationsstrategie der südafrikanischen Weinwirtschaft. Gemeinsam zielt man darauf ab, den Wandel zu beschleunigen, indem es den Eigentümern von Weinmarken in schwarzem Besitz eine starke Geschäftsplattform,  besseren Zugang zu Abstzmärkten und E-Commerce-Platformen verschafft. Gleichzeitig bietet The Wine Arc ein attraktives Lifestyle Ambiente, um mit Verbrauchern während  Weinverkostungen, Veranstaltungen und Konferenzen in Kontakt zu treten.</p>
<p>Wir wollen Weinmarken und andere Unternehmen in schwarzem Besitz sowie schwarze Weinbauern, Landarbeiter und ihre Gemeinden stärken und fördern&#8220;, so Wendy. Zu den Prioritäten der Strategie gehört der gleichberechtigte Zugang zu Infrastruktur, Kellereien mit Lagereinrichtungen und Produktionsanlagen sowie zu bewirtschaftetem Land mit Wasserrechten. Man konzentriert sich auf die Erschließung von Absatzmärkten, bietet Konferenzen an und lanciert Programme zur Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und sozioökonomischen Entwicklung. &#8222;Wir brauchen alle Interessengruppen des Weinsektors, der Regierung, die Arbeitgeber und –nehmer, damit eine stärker transformierte, integrative und nachhaltige südafrikanische Weinwirtschaft entstehen kann&#8220;, erklärt Wendy.</p>
<h4>Schaufenster der Nachhaltigkeit</h4>
<p>Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahrzehnten ein integraler Bestandteil der südafrikanischen Weinwirtschaft. „Südafrikas Weinbranche sollte das gestiegene Verbraucherinteresse an nachhaltig erzeugten Weinen verstärkt nutzen“, so Siobhan Thompson. Das setzt jedoch voraus, dass man die unterschiedlichen Interessensgruppen mehr über die bestehenden erstklassigen Systeme wie das Herkunftsgesetz sowie das Nachhaltige Weinbauprogramm (IPW), ethische Akkreditierungen wie Fairtrade und die Wine and Agricultural Ethical Trading Association (WIETA) sowie das WWF-SA Conservation Champions-Programm informiert.</p>
<p>Eine gute Gelegenheit ist die <a href="http://www.capewine2022.co.za" target="_blank" rel="noopener">CapeWine,</a> Südafrikas Weinmesse, die vom 5. bis 7. Oktober 2022 in Kapstadt stattfinden wird. Unter dem Leitmotto &#8222;Sustainability 360&#8243; wollen die Aussteller neben den Weinen auch ihre Nachhaltigkeitspraktiken, die Menschen und Strategieen zu einer verbesserte Wertschöpfung vorstellen. Wir laden Einkäufer und Medienvertreter aus der ganzen Welt ein, unsere spektakulären Weine zu probieren und unsere Weinregionen zu erkunden&#8220;, sagt Siobhan.</p>
<h4>Den Klimawandel abmildern</h4>
<p>Ein wichtiger Teil der südafrikanischen Nachhaltigkeitsreise bestand darin, Wege zu finden, um die Folgen des Klimawandels auf die Weinwirtschaft abzumildern. Die Saison 2021/22 war zwar kühler als normal und die meisten Regionen verfügten über ausreichend Wasser. Doch die Weinbranche hat die negativen Auswirkungen der Dürre von 2016 bis 2019 nicht vergessen. Daher forschen die Branche und die Erzeuger kontinuierlich und passen sich an den Klimawandel an.</p>
<p>&#8222;Wir wollen den Weinbauern dabei helfen, im Kontext des Klimawandels auf nachhaltige und rentable Weise hochwertige Trauben und Wein zu produzieren&#8220;, sagt Gerard Martin, Geschäftsführer von Winetech. Diese Organisation finanziert und koordiniert Forschungsprojekte zu Bewässerungsstrategien und Untersuchungen des Verhaltens der Reben auf Wasserstress, trockenheitsresistenten Sorten und Unterlagsreben sowie zum Abwassermanagement.</p>
<p>&#8222;Die Erzeuger wenden bereits Praktiken an, um starke Wurzelsysteme zu fördern, die das Wasser effizient aufnehmen, wie z. B. eine gute Bodenvorbereitung vor der Pflanzung&#8220;, sagt Vinpro Weinbauberater Conrad Schutte. &#8222;Sie begrünen Rebzeilen, um Wasserverluste nach Regen oder durch Verdunstung zu verhindern. Der Wasserstatus von Boden und Pflanzen wird überwacht, um die richtige Wassermenge in den richtigen Abständen zu verabreichen.&#8220;</p>
<h4>Nachhaltigkeit – ein kontinuierlicher Dialog mit allen Beteiligten.</h4>
<p>&#8222;Die Akteure der südafrikanische Weinwirtschaft unterstützen unsere praxisorientierte Nachhaltigkeitsstrategie und unseren Wachstumskurs&#8220;, sagt Rico Basson, CEO von <a href="http://www.vinpro.co.za" target="_blank" rel="noopener">Vinpro</a>. &#8222;Wir setzen weiterhin auf: Integrative Entscheidungsfindung, sozialer Dialog und Partnerschaften mit verschiedenen Interessengruppen in der Landwirtschaft um weitere Möglichkeiten zu eröffnen. Die Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam bewältigen. Unser Ziel ist es, unseren Weinsektor zu einer stabilen und gleichzeitig florierenden Branche zu machen, wie wir sie uns für die nachfolgende Generation wünschen.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-weinwirtschaft-auf-gutem-kurs-nachhaltige-ideale-bestimmen-alle-bereiche/">Südafrikas Weinwirtschaft – Nachhaltigkeit ist Trumpf</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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