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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Südafrika-Weininformation</title>
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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Südafrika-Weininformation</title>
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		<title>55 Jahre Wine Certification Authority – Südafrika würdigt ein zentrales Qualitätsfundament</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/5-jahre-wine-certification-authority-suedafrika-wuerdigt-ein-zentrales-qualitaetsfundament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 12:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Presseinformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weinbranche begeht in diesem Jahr ein bemerkenswertes Jubiläum: Vor 55 Jahren wurde die Grundlage für das System geschaffen, das bis heute über Herkunft, Integrität und Nachhaltigkeit südafrikanischer Weine wacht. Die heute als Wine Certification Authority (WCA) bekannte Institution hat sich seit ihrer Gründung am 4. Dezember 1970 zu einem der wichtigsten Pfeiler der südafrikanischen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="356" data-end="784">Südafrikas Weinbranche begeht in diesem Jahr ein bemerkenswertes Jubiläum: Vor 55 Jahren wurde die Grundlage für das System geschaffen, das bis heute über Herkunft, Integrität und Nachhaltigkeit südafrikanischer Weine wacht. Die heute als <strong data-start="595" data-end="633">Wine Certification Authority (WCA)</strong> bekannte Institution hat sich seit ihrer Gründung am 4. Dezember 1970 zu einem der wichtigsten Pfeiler der südafrikanischen Weinwirtschaft entwickelt.<span id="more-22632"></span></p>
<h5 data-start="786" data-end="851"><strong data-start="789" data-end="851">Wie ein gesetzlicher Rahmen zum Qualitätsversprechen wurde</strong></h5>
<p data-start="853" data-end="1299">Die Geschichte der WCA-Behörde reicht zurück zur Wine and Spirit Board, welches  1957 gesetzlich verankert wurde. Anfang der 1970er-Jahre mehrten sich international Zweifel an der Zuverlässigkeit von Angaben zu Herkunft, Jahrgang und Rebsorte auf Weinetiketten. Um die Glaubwürdigkeit zu sichern und exportfähig zu bleiben, führte Südafrikas Weinbranche im Jahr 1973 unter dem Mandat des Wine and Spirit Board das &#8222;Wine of Origin System&#8220; ein – ein Herkunftsschutzgesetz, welches bis heute die Basis der Qualitätsarchitektur bildet.</p>
<p data-start="1301" data-end="1745">Mit dem Liquor Products Act von 1989 erhielt Südafrikas Weinsektor eine modernisierte gesetzliche Basis, 2023 folgte schließlich der Namenswechsel zur <strong data-start="1441" data-end="1473">Wine Certification Authority (<a href="https://wineauthority.org/who-we-are/" target="_blank" rel="noopener">WCA</a>)</strong>, um den erweiterten Aufgabenbereich abzubilden. Neben der Herkunftszertifizierung kontrolliert die WCA heute auch das Estate Brandy Scheme (1993)  sowie das 1998 eingeführte Integrated Production of Wine (<a href="https://www.ipw.co.za/index.php" target="_blank" rel="noopener">IPW)</a>, das weltweit erste gesetzlich verankerte Nachhaltigkeitsprogramm für Wein.</p>
<p data-start="1747" data-end="2279">Getragen wird die WCA von einem vom Landwirtschaftsministerium berufenen Expertengremium aus Weinbau, Önologie, Mikrobiologie, Agrarforschung und Regulierung. Innerhalb dieser Struktur übernehmen spezialisierte Komitees die geografische Abgrenzung der Herkunftsgebiete, die Etikettenprüfung, die sensorische Kontrolle, die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstandards sowie operative und rechtliche Fragen. Dieser multidisziplinäre Ansatz macht den Zertifizierungsprozess wissenschaftlich fundiert, unabhängig und nachvollziehbar.</p>
<p data-start="2281" data-end="2672">Eine Schlüsselrolle im täglichen Ablauf spielt <a href="http://www.sawis.co.za" target="_blank" rel="noopener">SAWIS</a>, das als beauftragter Agent Inspektionen, Probenahmen, Antragsbearbeitung und die Ausgabe der Zertifizierungsnummern übernimmt. Ergänzt wird das System durch unabhängige IPW-Nachhaltigkeitsaudits, die von Enviroscientific durchgeführt werden und sicherstellen, dass Produktion und Verarbeitung den Anforderungen des Programms entsprechen.</p>
<h5 data-start="2674" data-end="2772"><strong data-start="2677" data-end="2772">Transparenz, Nachhaltigkeit und Herkunft: Das Fundament der südafrikanischen Weinintegrität</strong></h5>
<p data-start="2774" data-end="3078">Für die internationale Weinbranche und für Verbraucherinnen und Verbraucher ist das südafrikanische Zertifizierungssiegel längst mehr als ein Herkunftsnachweis. Es steht für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und verantwortungsvolle Produktion – und gilt weltweit als eines der robustesten Systeme seiner Art.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;" data-start="2774" data-end="3078"><strong data-start="3080" data-end="3360">„Die Wine Certification Authority verbindet Herkunftsschutz, Nachhaltigkeit und wissenschaftliche Prüfverfahren zu einem der fortschrittlichsten Zertifizierungssysteme weltweit. In Zeiten wachsender Anforderungen an Transparenz ist ihre Rolle für Südafrika wichtiger denn je.“</strong><br data-start="3360" data-end="3363" />— <a href="http://www.wosa.co.za" target="_blank" rel="noopener"><em data-start="3365" data-end="3388">Wines of South Africa</em></a></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gelebte Nachhaltigkeit– Südafrika verstärkt die gemeinsamen Anstrengungen bis 2030</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ESG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltweit verlangen Handel und Verbraucher immer häufiger Belege und Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung: Sie stellen zunehmend kritische Fragen: Wie hoch ist der CO₂-Fußabdruck? Werden faire Arbeitsbedingungen eingehalten? Ist die Lieferkette transparent? Wer hier keine Antworten geben kann, riskiert Marktchancen – vor allem in Europa. Für Südafrika kommt hinzu: Das Land trägt eine besondere Verantwortung aufgrund</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weltweit verlangen Handel und Verbraucher immer häufiger Belege und Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung: Sie stellen zunehmend kritische Fragen: Wie hoch ist der CO₂-Fußabdruck? Werden faire Arbeitsbedingungen eingehalten? Ist die Lieferkette transparent? Wer hier keine Antworten geben kann, riskiert Marktchancen – vor allem in Europa. Für Südafrika kommt hinzu: Das Land trägt eine besondere Verantwortung aufgrund seiner Geschichte, verfügt über eine außergewöhnliche schützenswerte Biodiversität und man ist der Natur unmittelbar ausgesetzt.</p>
<p>South Africa Wine greift diese Anforderungen auf, vernetzt die vielen bereits gestarteten Initiativen der Branche und führt sie konsequent weiter. Messbare, überprüfbare Ziele, transparente Managementsysteme und ein gemeinsamer Kurs stärken Südafrikas Führungsanspruch in der nachhaltigen Weinerzeugung.</p>
<p><span id="more-22600"></span></p>
<p>Südafrikas Weinwirtschaft steht auf einem starken historischen Fundament und verbindet dieses Selbstverständnis mit neuen Ideen und Technologien – besonders im Umwelt- und Naturschutz. Im Zentrum stehen Verantwortung und Fürsorge für die Menschen, gefolgt vom achtsamen Umgang mit einer einzigartigen Biodiversität und dem Schutz des Ökosystems. Mit der strategischen Neuausrichtung unter dem Kürzel <strong data-start="453" data-end="460">ESG</strong> (Environment, Social, Governance) bündelt die Branche ihr Engagement und führt es gezielt weiter: ökologische Wirkung messen, soziale Standards stärken und Unternehmensführung transparent gestalten</p>
<p>Dahinter steckt eine einfache Idee: <strong>Wein soll so erzeugt werden, dass Natur, Menschen und Betriebe langfristig profitieren. </strong>Nachhaltiges Handeln soll nachprüfbar werden – Zur Kontrolle, aber auch um Erfahrungen zu skalieren. <a href="https://sawine.co.za/sustainability/" target="_blank" rel="noopener">South Africa Wine</a> hat dafür einen gemeinsamen strategischen Fahrplan bis 2030 vorgelegt. Beschrieben und definiert wird, was die Branche verbessern will, wie das gemessen wird und wer sich engagiert.</p>
<h4 data-start="1485" data-end="1526">Die drei ESG-Bereiche in der beruflichen Praxis &#8211; erfolgreich umgesetzt von renommierten Winzern</h4>
<h5 data-start="1485" data-end="1526">1) Umwelt: Klima, Abfall, Wasser &amp; Natur</h5>
<p data-start="1575" data-end="1884"><strong data-start="1575" data-end="1588">Zielbild:</strong> Weniger CO₂, kein Müll auf Deponien und sorgsamer Umgang mit Wasser; Schutz von Lebensräumen und Artenvielfalt. Dazu nutzt die Branche anerkannte Werkzeuge, etwa <em data-start="1755" data-end="1783"><a href="https://www.climatefruitandwine.co.za" target="_blank" rel="noopener">Confronting Climate Change</a> </em>(Klimabilanzierung) oder Partnerschaften mit <a href="https://www.wwf.org.za/our_work/initiatives/conservation_champions/" target="_blank" rel="noopener">WWF-Naturschutzprogrammen</a>.</p>
<ul data-start="1573" data-end="2796">
<li data-start="1885" data-end="2796">
<p data-start="1887" data-end="2796"><strong data-start="1887" data-end="1922">So sieht das in der Praxis aus:</strong><br data-start="1922" data-end="1925" />– <strong data-start="1929" data-end="1936">DGB</strong> bilanziert seit über zehn Jahren Emissionen auf Betriebs- und Farmebene und deckt so Einsparpotenziale auf. <br data-start="2082" data-end="2085" />– <strong data-start="2089" data-end="2107">Creation Wines</strong> kompostiert nahezu 100 % der organischen Abfälle – Schalen, Stiele, Gartenreste werden zu Nährstoff für die Weinberge. <br data-start="2268" data-end="2271" />– <a href="https://robertsonwinery.co.za" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="2275" data-end="2295">Robertson Winery</strong></a> brachte Südafrikas erste vollständig recycelbare Bag-in-Box auf den Markt – ein Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft. <br data-start="2455" data-end="2458" />– <strong data-start="2462" data-end="2471">Spier</strong> recycelt bis zu 40 Mio. Liter Abwasser pro Jahr – wichtig in einem dürrereichen Klima. <br data-start="2600" data-end="2603" />– <a href="https://hartenbergestate.com" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="2607" data-end="2628">Hartenberg Estate</strong></a> ist die erste südafrikanische Farm mit „Ecological Outcome Verification“ – ein Nachweis für regenerative Bewirtschaftung.</p>
</li>
</ul>
<h5 data-start="2798" data-end="2841">2) Soziales: Verantwortung und Teilhabe</h5>
<p data-start="2844" data-end="3206"><strong data-start="2844" data-end="2857">Zielbild:</strong> Weingenuss soll verantwortungsvoll sein (keine Abgabe an Minderjährige, sichere Schwangerschaft, Verkehrssicherheit). Gleichzeitig sollen faire Arbeit, Qualifizierung und Teilhabe in der Wertschöpfungskette wachsen. Standards wie WIETA oder Fairtrade spielen hier eine wichtige Rolle.</p>
<ul data-start="2842" data-end="3729">
<li data-start="3207" data-end="3729">
<p data-start="3209" data-end="3729"><strong data-start="3209" data-end="3223">Beispiele:</strong><br data-start="3223" data-end="3226" />– <strong data-start="3230" data-end="3237">DGB</strong> kombiniert Gesundheitsprogramme, soziale Beratung und Früherkennung – das senkt Ausfälle und stärkt Teams. <br data-start="3382" data-end="3385" />– <a href="https://bothakelder.co.za" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="3389" data-end="3405">Botha Cellar</strong></a> bildet Community-Health-Champions aus, die in ländlichen Regionen Erste Hilfe leisten und Medikamente sicherstellen. <br data-start="3566" data-end="3569" />– <a href="https://www.creationwines.com" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="3573" data-end="3591">Creation Wines</strong> </a>verknüpft psychische Gesundheit, Ernährung und Arbeitszeitmodelle – mit spürbar stabileren Teams.</p>
</li>
</ul>
<h5 data-start="3731" data-end="3769">3) Governance: Transparenz &amp; Daten</h5>
<p data-start="3772" data-end="4111"><strong data-start="3772" data-end="3785">Zielbild:</strong> Rückverfolgbarkeit von der Rebe bis zur Flasche und stabile Datensysteme, damit Berichte vergleichbar und überprüfbar sind (z. B. nach GRI, TCFD, SBTi). Zertifizierungen wie Wine of Origin und SAWIS-Daten helfen dabei, teils mit Blockchain-Pilotprojekten.</p>
<ul data-start="3770" data-end="4470">
<li data-start="4112" data-end="4470">
<p data-start="4114" data-end="4470"><strong data-start="4114" data-end="4128">Beispiele:</strong><br data-start="4128" data-end="4131" />– <strong data-start="4135" data-end="4147">Vinimark</strong> baut Systeme für prüfbare ESG-Daten, etwa für Scope-3-Emissionen – ein wachsender Export-Standard. <br data-start="4290" data-end="4293" />– <a href="https://www.spier.co.za" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="4297" data-end="4306">Spier</strong></a> setzt auf klare Prozessverantwortungen in allen Compliance-Themen – so wird aus „Pflichterfüllung“ echte Steuerung.</p>
</li>
</ul>
<h5 data-start="4477" data-end="4498">Wie wird gemessen?</h5>
<p data-start="4499" data-end="4985">Damit Fortschritt nicht nur behauptet, sondern belegt wird, nutzt die Branche ein OKR-System (Objectives &amp; Key Results). Das heißt: Es gibt klare Ziele, Messpunkte und jährliche Fortschrittsberichte – und zwar mit unabhängiger Prüfung nach internationalen Standards. Zuerst werden Basiswerte (z. B. Emissionen, Wasser, Biodiversität, soziale Kennzahlen) erhoben, dann Zielwerte festgelegt und regelmäßig berichtet.</p>
<h5 data-start="4992" data-end="5032">Zeitplan – was passiert als Nächstes?</h5>
<p data-start="5033" data-end="5455">2025–2026: Die Branche legt gemeinsam die Messpunkte fest, sammelt fehlende Daten, startet Workshops und formt Daten- und Austauschvereinbarungen. Ab 2026 stehen die Umsetzung in Betrieben, das Monitoring und öffentliche Berichte jedes Jahr im Mittelpunkt. Ziel ist, „einen Schritt voraus“ zu sein – nicht nur Regeln zu erfüllen, sondern Standards zu setzen.</p>
<h5 data-start="5462" data-end="5488">Der Blick ins Jahr 2030</h5>
<p data-start="5489" data-end="5884">Südafrikas Erfolge lassen sich ablesen: an niedrigeren Emissionen, weniger Deponieabfall, effizienterem Wassereinsatz, dokumentiertem Biodiversitätsschutz, führenden Ethikstandards und vollständiger Rückverfolgbarkeit – gestützt durch robuste, kompatible ESG-Daten. Südafrikas Weinsektor ist eine anerkannte Größe und globales Vorbild für nachhaltigen Weinbau.</p>
<p data-start="5909" data-end="6393">Erfolg gelingt nur gemeinsam: Produzent:innen liefern Daten und setzen Maßnahmen um, Exporteure/Distributoren integrieren ESG in Verhandlungen, Händler fragen Nachweise ab, Branchenorganisationen stimmen Standards ab, Politik schafft verlässliche Rahmenbedingungen, und Konsument:innen stärken mit ihrem Einkauf verantwortungsvolle Angebote. South Africa Wine koordiniert, qualifiziert und sorgt für Transparenz.</p>
<p data-start="6443" data-end="6691">Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet bei <a href="https://sawine.co.za/sustainability/" target="_blank" rel="noopener">SA Wine Sustainability</a> alle Details – von den Zielen über Messungen bis zu Fallstudien und Referenzen.<br />
<br data-start="6584" data-end="6587" /><strong data-start="6587" data-end="6595">PDF: </strong><em data-start="6596" data-end="6651"><a href="https://sawine.co.za/wp-content/uploads/2025/10/South-Africa-Wine-ESG-Position-Paper-October-2025-Final-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">South Africa Wine – ESG Position Paper</a> (Oktober 2025)</em></p>
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		<title>Nachhaltigkeit: Zertifizierungssiegel südafrikanischer Wein – Neuer Name, neues Siegel, neue Website</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-zertifizierungssiegel-suedafrikanischer-wein-neuer-name-neues-siegel-neue-website/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2025 11:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft hat zu Beginn des Jahres 2025 einen weiteren sichtbaren Schritt in Richtung Transparenz und Verbraucherfreundlichkeit gemacht. Das Nachhaltigkeitssiegel „Integrity &amp; Sustainability“ präsentiert sich in einem modernen Design. Gleichzeitig wurde der Name der staatlichen Kontrollinstanz geändert: Aus dem „Wine and Spirit Board“ wurde die „Wine Certification Authority (WCA)“. Die Aufgaben der Wine Certification Authority</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-zertifizierungssiegel-suedafrikanischer-wein-neuer-name-neues-siegel-neue-website/">Nachhaltigkeit: Zertifizierungssiegel südafrikanischer Wein – Neuer Name, neues Siegel, neue Website</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft hat zu Beginn des Jahres 2025 einen weiteren sichtbaren Schritt in Richtung Transparenz und Verbraucherfreundlichkeit gemacht. Das Nachhaltigkeitssiegel „Integrity &amp; Sustainability“ präsentiert sich in einem modernen Design. Gleichzeitig wurde der Name der staatlichen Kontrollinstanz geändert: Aus dem „Wine and Spirit Board“ wurde die „Wine Certification Authority (WCA)“.<span id="more-22435"></span></p>
<p>Die Aufgaben der Wine Certification Authority bleiben unverändert: Die WCA überwacht drei zentrale Qualitätssysteme des südafrikanischen Weinsektors – Wine of Origin (Herkunftsangabe), Integrated Production of Wine (IPW) (Nachhaltigkeit) und Estate Brandy (Herkunftsbrände). Diese Standards gelten in der Branche als wesentliche Säulen für Qualität, Glaubwürdigkeit und die Einhaltung des Zertifizierungssiegels südafrikanischer Weine.</p>
<h5>Siegel mit QR-Code: Qualität auf den ersten Blick</h5>
<p>Seit Januar 2025 tragen alle zertifizierten Flaschen nicht nur den neuen Namen, sondern auch einen QR-Code auf dem Zertifizierungssiegel.</p>
<p>Der Vorteil: Weinliebhaber können das Siegel im Geschäft scannen und erhalten sofort Informationen zu Herkunft, Jahrgang und Produzenten – ohne den bisherigen Umweg über manuelle Eingaben. Für Händler, Sommeliers und Gastronomen bedeutet das ein Plus an Service und ein effektives Werkzeug, um Herkunft und Nachhaltigkeit am Point of Sale transparent zu kommunizieren.</p>
<h5></h5>
<h5><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-22439" src="https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-300x200.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-200x133.jpg 200w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-300x200.jpg 300w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-400x267.jpg 400w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-600x400.jpg 600w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-768x512.jpg 768w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel-800x534.jpg 800w, https://suedafrika-wein.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Suedafrika_nachahltigkeitsiegel.jpg 1024w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></h5>
<h5>IPW – Nachhaltigkeit als Standard</h5>
<p>Besonders relevant für den deutschen Markt: Das Zertifikat „Integrity &amp; Sustainability Certified“ auf dem Zertifizierungssiegel südafrikanischer Wein steht nicht nur für Echtheit und Herkunft, sondern bestätigt auch die Einhaltung der international anerkannten <a href="https://www.ipw.co.za" target="_blank" rel="noopener">IPW-Standards</a>. Dieses 1998 eingeführte Programm gilt weltweit als Vorbild für nachhaltigen Weinbau. Das umfassende Regelwerk deckt alle wesentlichen Bereiche der Weinproduktion ab – vom umweltschonenden Anbau über ressourcensparende Kellertechnik bis hin zu sozialer Verantwortung. Das sichtbare Siegel am Flaschenhals wurde 2020 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p>Mehr als 95 % der südafrikanischen Weinbauflächen sind heute IPW-akkreditiert. Damit erfüllt Südafrika längst Kriterien, die in vielen europäischen Märkten erst in den letzten Jahren verbindlich wurden.</p>
<h5>Neue Website als Wissensplattform</h5>
<p>Mit <a href="https://wineauthority.org" target="_blank" rel="noopener">wineauthority.org</a> hat die WCA erstmals eine eigene Website. Sie erklärt im Detail, wie <a href="https://wineauthority.org/resources/legislation/#resource" target="_blank" rel="noopener">die verschiedenen Zertifizierungssysteme</a> funktionieren, bietet eine Übersicht der Produktionsgebiete, listet registrierte Weingüter und stellt relevante Gesetze sowie Newsletter zum Weinrecht bereit.</p>
<p>Für die Fachwelt in Exportmärkten wie Deutschland ist dies eine verlässliche Anlaufstelle – und ein wichtiges Werkzeug, um Konsument:innen präzise und relevante Informationen zu liefern. Für den Handel besonders wertvoll: die lückenlose Rückverfolgbarkeit jeder in Südafrika abgefüllten Flasche – vom Rebstock bis ins Regal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-zertifizierungssiegel-suedafrikanischer-wein-neuer-name-neues-siegel-neue-website/">Nachhaltigkeit: Zertifizierungssiegel südafrikanischer Wein – Neuer Name, neues Siegel, neue Website</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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		<item>
		<title>Südafrikas CO₂-Fußabdruck: Herausforderungen und Chancen für die Weinwirtschaft</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-co%e2%82%82-fussabdruck-herausforderungen-und-chancen-fuer-die-weinwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Klimawandel fordert die südafrikanische Landwirtschaft und den Weinsektor nicht nur durch veränderte klimatische Bedingungen, sondern auch durch wachsenden Druck von Verbrauchern heraus. Diese fragen verstärkt nach, wie ihre Lebensmittel produziert und transportiert werden. Das beeinflusst unmittelbar den Export südafrikanischer Produkte, einschließlich des Weins. Konsumenten denken häufig, dass ausschließlich die Entfernung zwischen Produzent und Verbraucher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-co%e2%82%82-fussabdruck-herausforderungen-und-chancen-fuer-die-weinwirtschaft/">Südafrikas CO₂-Fußabdruck: Herausforderungen und Chancen für die Weinwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel fordert die südafrikanische Landwirtschaft und den Weinsektor nicht nur durch veränderte klimatische Bedingungen, sondern auch durch wachsenden Druck von Verbrauchern heraus. Diese fragen verstärkt nach, wie ihre Lebensmittel produziert und transportiert werden. Das beeinflusst unmittelbar den Export südafrikanischer Produkte, einschließlich des Weins.</p>
<p>Konsumenten denken häufig, dass ausschließlich die Entfernung zwischen Produzent und Verbraucher – die sogenannten „Food Miles“ – die Klimabilanz von Lebensmitteln bestimmt. Hugh Campbell, General Manager von HortgroTechnical, weist jedoch darauf hin, dass weitere Faktoren wie Produktions-Effizienz ebenso wichtig sind.</p>
<p><span id="more-22123"></span>Um diesen Herausforderungen aktiv zu begegnen, gründeten die südafrikanische Obst- und Weinwirtschaft bereits 2008 die Initiative „Confronting Climate Change“. Diese Initiative entwickelte einen speziellen CO₂-Rechner, um Emissionen in der Branche genau zu erfassen und gezielt zu senken.</p>
<p>Anél Blignaut von der <a href="https://bluenorth.co.za/#:~:text=We%20are%20a%20specialist%20consulting,and%20implementation%20of%20sustainability%20strategies." target="_blank" rel="noopener">Beratungsfirma Blue North</a> sagt: „Die internationalen Märkte haben uns gedrängt, unseren CO₂-Fußabdruck zu bestimmen und zu reduzieren – es war uns wichtig, verantwortungsvoll zu handeln.“</p>
<p>Das britische Department for International Development, der Post-Harvest Innovation Fund und der National Agricultural Marketing Council unterstützten die Initiative anfangs finanziell. Heute kooperieren Industrieverbände für Kern- und Steinobst, Zitrusfrüchte, Tafeltrauben und Wein eng mit Blue North, um Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.</p>
<h5>Der Carbon Calculator – ein wirksames Werkzeug</h5>
<p>Der CO₂-Fußabdruck eines Produkts umfasst sämtliche Treibhausgasemissionen, die während Produktion und Transport entstehen, gemessen in CO₂-Äquivalenten. Typische Emissionsquellen in der Landwirtschaft sind Strom, Kraftstoff, Agrochemikalien und Dünger. In der Verarbeitung kommen noch Verpackungsmaterialien hinzu.</p>
<p>Der südafrikanische „Carbon Calculator“ hilft Erzeugern dabei, diese Emissionen präzise zu erfassen und anhand internationaler Standards zu bewerten. Blignaut hebt hervor, dass unabhängige Institutionen den CO₂-Rechner regelmäßig zertifizieren und prüfen.</p>
<p>Nutzer des CO₂-Rechners erhalten detaillierte Berichte, die ihre Emissionen mit denen vergleichbarer Betriebe abgleichen und Hotspots klar aufzeigen. Campbell betont, dass diese Transparenz in der Praxis bereits zu erheblichen Einsparungen führte – besonders beim Stromverbrauch, der zu den größten Emissionsquellen zählt.</p>
<h5>Chancen durch Emissionszertifikate</h5>
<p>Die Bemühungen zur CO₂-Reduktion wecken zunehmend Interesse an Emissionszertifikaten. Unternehmen können damit unvermeidbare Emissionen ausgleichen, indem sie Kompensationsleistungen erwerben. Blignaut erläutert, dass zunächst gemessen, verifiziert und zertifiziert werden muss, bevor Zertifikate gehandelt werden können.</p>
<p>Klare Standards bestimmen, welche Maßnahmen als Emissionszertifikat anerkannt werden. So genügt etwa das reine Pflanzen von Bäumen im Weinberg nicht automatisch zur langfristigen Kompensation, da diese später wieder entfernt werden könnten.</p>
<p>Die südafrikanische Weinwirtschaft nimmt bei der systematischen Erfassung und aktiven Reduzierung ihres CO₂-Fußabdrucks international eine Vorreiterrolle ein und stärkt so ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten.  Diese Daten fließen in die Vergabe des Nachhaltigkeitssiegels &#8222;Sustainabilty &amp; Integrity&#8220; mit ein.</p>
<p>Weiterlesen:  <a href="https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-und-qualitaet-die-integrierte-produktion-von-wein-ipw/">Nachhaltigkeit und Qualität: Die Integrierte Produktion von Wein (IPW) </a>mit ein.</p>
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		<title>Black Economic Empowerment in der südafrikanischen Weinbranche</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/black-economic-empowerment-in-der-suedafrikanischen-weinbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 14:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[BEE]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die südafrikanische Weinbranche hat sich seit dem Ende der Apartheid kontinuierlich weiterentwickelt, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu überwinden. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist das Black Economic Empowerment (BEE). Dieses Programm zielt darauf ab, die Beteiligung und Entwicklung der schwarzen Bevölkerung in der Weinwirtschaft zu fördern. Das BEE wurde eingeführt, um die wirtschaftlichen Ungleichheiten, die durch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die südafrikanische Weinbranche hat sich seit dem Ende der Apartheid kontinuierlich weiterentwickelt, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu überwinden. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist das Black Economic Empowerment (BEE). Dieses Programm zielt darauf ab, die Beteiligung und Entwicklung der schwarzen Bevölkerung in der Weinwirtschaft zu fördern. Das BEE wurde eingeführt, um die wirtschaftlichen Ungleichheiten, die durch das Apartheid-Regime entstanden sind, zu beseitigen. Es umfasst Richtlinien und Initiativen, die darauf abzielen, die wirtschaftliche Teilhabe der schwarzen Bevölkerung zu erhöhen und deren Zugang zu Ressourcen und Märkten zu verbessern. Dank der BEE-Initiativen wurden zahlreiche schwarze Weingüter gegründet und deren Weine erfolgreich auf den Markt gebracht. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, insbesondere in Bezug auf nachhaltige Finanzierung und die vollständige Integration schwarzer Unternehmer in die Wertschöpfungskette.</p>
<h5>Historischer Kontext</h5>
<p>Der Gleichstellungsprozess in der südafrikanischen Weinwirtschaft begann bereits Ende der 1990er-Jahre mit der Gründung des South African Wine Industry Trust (SAWIT). SAWIT spielte eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Bildung, Ausbildung und wirtschaftlichen Chancen für die schwarze Bevölkerung.</p>
<h5>Ziele des BEE in der Weinbranche</h5>
<ul>
<li>Förderung der Unternehmensentwicklung:Unterstützung schwarzer Unternehmer bei der Gründung und dem Ausbau von Weingütern und Weingeschäften.</li>
<li>Bildung und Schulung:Bereitstellung von Ausbildungsprogrammen, um die Fähigkeiten und Kenntnisse in der Weinproduktion und im Management zu verbessern.</li>
<li>Marktzugang: Erleichterung des Zugangs zu nationalen und internationalen Märkten für schwarze Weinbauern.</li>
</ul>
<h5>SA Wine Industry Transformation Unit (SAWITU)</h5>
<p>Die SAWITU spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der BEE-Initiativen. Sie verwaltet Transformationsprogramme und unterstützt schwarze Weinunternehmen und -farmen durch:</p>
<ul>
<li>Mentoring und Geschäftsentwicklung:Bereitstellung von Mentoren, die bei der Geschäftsführung und Markterschließung helfen.</li>
<li>Finanzielle Unterstützung: Zugang zu Krediten und Investitionen für den Ausbau von Weingütern.</li>
<li>Technische Hilfe: Unterstützung bei der Anwendung moderner Weinbautechniken und -technologien.</li>
</ul>
<h5>Erfolge und Herausforderungen</h5>
<p>Die BEE-Initiativen haben bereits beachtliche Erfolge erzielt, darunter die Gründung zahlreicher schwarzer Weingüter und die zunehmende Präsenz schwarzer Weine auf dem Markt. Dennoch gibt es weiterhin Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die nachhaltige Finanzierung und die vollständige Integration schwarzer Unternehmer in die Wertschöpfungskette der Weinbranche.Um den Erfolg des BEE in der Weinbranche weiter zu fördern, sind kontinuierliche Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Marktzugang erforderlich. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Privatsektor und gemeinnützigen Organisationen bleibt entscheidend, um eine nachhaltige und inklusive Entwicklung der Branche sicherzustellen.Das Black Economic Empowerment hat das Potenzial, die südafrikanische Weinbranche grundlegend zu verändern, indem es wirtschaftliche Chancen schafft und die Teilhabe der schwarzen Bevölkerung stärkt.</p>
<h5>Ausblick</h5>
<p>Trotz der bestehenden Herausforderungen zeigt der bisherige Fortschritt, dass die Branche auf einem guten Weg ist, eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten.Um den Fortschritt des BEE-Programms weiter zu fördern, sind kontinuierliche Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Marktzugang notwendig. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Privatsektor und gemeinnützigen Organisationen ist entscheidend, um eine nachhaltige und inklusive Entwicklung der Weinbranche sicherzustellen.</p>
<h4></h4>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<p>[SA Wine Industry Transformation Unit (<a href="https://www.witu.co.za" target="_blank" rel="noopener">SAWITU</a>)] &#8211; [<a href="https://www.sawine.co.za" target="_blank" rel="noopener">South Africa Wine</a>] [<a href="https://www.wosa.co.za/Sustainability/Socially-Sustainable/BEE/Black-Economic-Empowerment/" target="_blank" rel="noopener">WoSA</a>]</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachhaltigkeit und Qualität: Die Integrierte Produktion von Wein (IPW)</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-und-qualitaet-die-integrierte-produktion-von-wein-ipw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 11:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IPW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der heutigen Zeit legen immer mehr Weinliebhaber und Experten Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Insbesondere in der Weinwirtschaft ist dieser Trend nicht mehr wegzudenken. Südafrika war das weltweit erste Weinland, das ein Nachhaltigkeitszertifikat für Wein eingeführt hat. Im Jahr 2010 wurde das Siegel "Integrity &amp; Sustainability" der Öffentlichkeit vorgestellt. Dem zugrunde liegt ein umfassendes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/nachhaltigkeit-und-qualitaet-die-integrierte-produktion-von-wein-ipw/">Nachhaltigkeit und Qualität: Die Integrierte Produktion von Wein (IPW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Zeit legen immer mehr Weinliebhaber und Experten Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Insbesondere in der Weinwirtschaft ist dieser Trend nicht mehr wegzudenken. Südafrika war das weltweit erste Weinland, das ein Nachhaltigkeitszertifikat für Wein eingeführt hat. Im Jahr 2010 wurde das Siegel &#8222;Integrity &amp; Sustainability&#8220; der Öffentlichkeit vorgestellt. Dem zugrunde liegt ein umfassendes modernes Regelwerk, die Integrierte Produktion von Wein (IPW). Mittels IPW werden Produzenten von Trauben und Wein dabei unterstützt, umweltfreundliche und nachhaltige Praktiken zu implementieren. Durch strenge Richtlinien, umfassende Schulungen und kontinuierliche technische Unterstützung trägt die IPW zur Verbesserung der Weinqualität und zum Schutz der Umwelt bei. Für Weinexperten und -liebhaber, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, bietet die IPW eine hervorragende Möglichkeit, qualitativ hochwertige und umweltfreundliche Weine zu genießen.</p>
<h5>## Was ist die IPW?</h5>
<p>Eine der bedeutendsten Entwicklungen in dieser Hinsicht ist die Integrierte Produktion von Wein (IPW), ein Regelwerk, welches ab 1998 von der südafrikanischen Weinwirtschaft etabliert wurde. Inzwischen ist die Integrierte Produktion von Wein (IPW) ein umfassendes Nachhaltigkeitsschema. Dass rund 90% der südafrikanischen Rebflächen nach dieser Praxis bewirtschaftet werden, unterstreicht die Verpflichtung des Weinlandes zu umweltfreundlichen Praktiken und qualitativ hochwertigem Wein. Entwickelt wurden diese Leitlinien von der südafrikanischen Weinwirtschaft mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck der Weinproduktion zu minimieren, unter Berücksichtigung der Schonung von Ressourcen und ethisch sozial verträglichem Wirtschaften. Die Zertifizierung nach IPW-Richtlinien wird vom Wine and Spirit Board (WSB) überwacht, was für hohe Standards und strenge Kontrollen durch neutrale Prüfer sorgt.</p>
<h5>## Richtlinien und Zertifizierung</h5>
<p>Die IPW bietet Traubenerzeugern, Weingütern und Kellereien sowie Zulieferern detaillierte Vorgaben, die den gesamten Produktionszyklus abdecken. Zudem gibt es ein Bewertungssystem, um die Umweltverträglichkeit der eingesetzten Methoden zu evaluieren. Die Einhaltung dieser Richtlinien und der Zertifizierungsprozess erfolgt durch jährliche neutrale Audits. Weingüter, die die Anforderungen erfüllen, werden mit einem Punktesystem bewertet, das die Umweltfreundlichkeit ihrer Praktiken widerspiegelt. Das Ziel ist es, die betrieblichen Abläufe kontinuierlich zu verbessern und nachhaltigere Methoden zu implementieren.</p>
<h5>## Schulung und Zugang zu Expertenwissen</h5>
<p>Die IPW bietet umfassende Schulungen und Kurse an, um Weinbauern und Winzer über nachhaltige Praktiken zu informieren. Mit einer Kombination aus Online- und Vor-Ort-Kursen stellt die IPW sicher, dass alle Beteiligten Zugang zu den notwendigen Informationen und Ressourcen haben, um nachhaltige Weinbaupraktiken zu implementieren. Wissenstransfer ist ein zentraler Bestandteil der IPW, um sicherzustellen, dass die neuesten Erkenntnisse und Techniken im Bereich der nachhaltigen Weinproduktion angewendet werden können. Die IPW stellt eine Vielzahl von Handbüchern und Leitfäden zur Verfügung. Diese Dokumente bieten wertvolle, praxiserprobte Informationen zu verschiedenen Themenbereichen wie Abfallmanagement und Biodiversitätsmanagement.</p>
<p>Die IPW bietet technische Unterstützung durch erfahrene Fachleute. Diese Experten stehen den Weingütern zur Verfügung, um spezifische Fragen zu beantworten und bei der Umsetzung nachhaltiger Praktiken zu unterstützen. Zusätzlich zur allgemeinen Unterstützung bietet die IPW individuelle Beratungsdienste an. Diese maßgeschneiderten Lösungen helfen Weinbauern, ihre spezifischen Herausforderungen zu meistern. Die kontinuierliche technische Beratung stellt sicher, dass Weingüter stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und ihre Praktiken kontinuierlich verbessern können.</p>
<h5>## Visuelles Garantiesiegel</h5>
<p>Die Krönung ist das visuelle Siegel, eine Garantie für die Verbraucher, die nicht nur die Integrität der Herkunft und/oder des Jahrgangs und/oder der Rebsorte gewährleistet, sondern auch für nachhaltige Produktion und Rückverfolgbarkeit bis auf Produktebene steht.</p>
<p>Das Wine and Spirit Board betreibt zwei Zertifizierungssysteme: Wine of Origin (WO) und Integrated Production of Wine (IPW). Während das WO-System schon länger ein Zertifizierungssiegel hat, wurde für das jüngere IPW-System seit 2010 ein alternatives Siegel eingeführt. Das neue Siegel kombiniert die Anforderungen von WO und IPW und bietet eine umfassende Zertifizierung. Produzenten können wählen, welches Siegel sie verwenden möchten, je nachdem, welche Aspekte ihrer Produktion zertifiziert werden sollen.</p>
<p>Falls Sie weitere Informationen benötigen oder spezifische Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Entdecken Sie die Welt des nachhaltigen Weinbaus mit IPW und machen Sie jeden Schluck zu einem Genuss mit gutem Gewissen.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.ipw.co.za" target="_blank" rel="noopener">IPW-Website</a></p>
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		<title>Im Fokus: Nachhaltigkeit 360° – Seminarprogramm auf der CapeWine 2022</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/im-fokus-nachhaltigkeit-360-seminarprogramm-auf-der-capewine-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 12:39:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[CapeWine]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von 5.-7. Oktober trifft sich die internationale Weinwelt in Kapstadt. Nach vier Jahren Pause präsentiert sich Südafrikas Weinbranche mit rund 300 Winzern einem internationalen Fachpublikum. Neben der Vorstellung der Weine liegt der Hauptfokus auf dem Thema „Nachhaltigkeit“. Seit 1998 agiert Südafrikas Weinsektor unter der Prämisse die Nachhaltigkeit des gesamten Sektors kontinuierlich zu verbessern. Resultierend aus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/im-fokus-nachhaltigkeit-360-seminarprogramm-auf-der-capewine-2022/">Im Fokus: Nachhaltigkeit 360° – Seminarprogramm auf der CapeWine 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von 5.-7. Oktober trifft sich die internationale Weinwelt in Kapstadt. Nach vier Jahren Pause präsentiert sich Südafrikas Weinbranche mit rund 300 Winzern einem internationalen Fachpublikum. Neben der Vorstellung der Weine liegt der Hauptfokus auf dem Thema „Nachhaltigkeit“. Seit 1998 agiert Südafrikas Weinsektor unter der Prämisse die Nachhaltigkeit des gesamten Sektors kontinuierlich zu verbessern. Resultierend aus diesen langjährigen Erfahrungen liefern Südafrikas Winzer fundierte Erfolge und wertvolles Erfahrungswissen aus den Bereichen Umweltschutz und Soziales. Diese teilen sie mit dem internationalen Auditorium anlässlich folgender Seminare, die teilweise von Verkostungen begleitet werden.</p>
<h4><a href="https://www.capewine2022.com/FormalSeminars" target="_blank" rel="noopener">Seminarprogramm:</a></h4>
<h4><span style="color: #808080;">5. Oktober 2022: 14:00- 15:00 / BLACK STANDARD – THE KEY TO SUCCESS IN OUR INDUSTRY</span></h4>
<p>Welche Chancen bieten Transformation und soziales Empowerment unter Berücksichtigung von Black Economic Empowerment (BEE)? Die Ausführungen erfolgreicher Weinpersönlichkeiten verdeutlichen, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Weinbranche vor allem Menschen sind, die inspirieren, hart arbeiten, ihr Wissen weitergeben und zukünftige Talente fördern. (Mit Verkostung).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #808080;">6. Oktober 2022: 10:30- 11:30 / TACKLING CLIMATE CHANGE THROUGH REGENERATIVE FARMING &amp; RESEARCH</span></h4>
<p>Informationen folgen.</p>
<h4><span style="color: #808080;">6. Oktober 2022: 14:30- 15:30 / COLLABORATING TO CONSERVE</span></h4>
<p>Die Vereinigung „<a href="https://agulhaswinetriangle.co.za" target="_blank" rel="noopener">The Agulhas-Triangle</a>“ eint Betriebe mit extremen Weinbergen, die in den südlichsten Lagen und auf den ältesten Böden der Welt wachsen. Die Weinqualität wird durch die Nähe zum wilden, kalten Ozean und mäßigenden, kühlenden Winde beeinflusst. Die Pionierwinzer dieses Gebietes verstehen sich als Wächter dieser besonderen Orte. Verbunden damit erkennen sie ihre Verantwortung für den Schutz der Umwelt und des Ökosystems, in dem sie arbeiten. Einen existenzsichernden und nachhaltigen Umweltschutz könne nur durch Zusammenarbeit erreicht werden. Ihr Ansinnen, dieses werthaltige Ökosystem gemeinsam zu schützen, Wissen aufzubauen und zu teilen sowie relevante soziale Initiativen umzusetzen wollen sie mit der Öffentlichkeit teilen. (Mit Verkostung).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #808080;">7. Oktober 2022: 10:30 -11:30 / BUYING BIODIVERSITY</span></h4>
<p>Kluge Verbraucher weltweit entscheiden sich zunehmend für Weine von Betrieben, die sich nachweislich für Umweltschutz und soziale Verantwortung engagieren. Organisationen wie <a href="http://www.ipw.co.za" target="_blank" rel="noopener">IPW</a>, <a href="http://www.wieta.org.za" target="_blank" rel="noopener">WIETA</a>, <a href="https://www.fairtrade-deutschland.de/produkte/wein" target="_blank" rel="noopener">Fairtrade</a> und <a href="https://suedafrika-wein.de/biodiversitaet-suedafrikas-champions/" target="_blank" rel="noopener">WWF Conservation Champions</a> spielen dabei eine immer wichtigere Rolle, um Südafrikas Winzer im internationalen Kontext transparent zu positionieren. Doch was bedeuten diese Organsationen und ihre Siegel. Wie arbeiten sie und wie fügen sie unter dem Dach der Nachhaltigkeit zusammen? Mit diesem Engagement präsentiert sich Südafrikas Weinsektor mit einer einzigartigen Naturschutzbotschaft, die weitreichende Vorteile für Verbraucher und den Schutz der Biodiverstität auf dem Planeten transportiert.</p>
<p>Wie können Handel und Verbraucher von diesen relevanten Aktivitäten profitieren? Es gibt viele wichtige Gründe, warum sich Erzeuger für ein Umweltengagement oder vielmehr eine Zertifizierung entscheiden. Es sind vor allem langfristige Strategien und Zielsetzungen, die oft das Angebot eines nachhaltigen Tourismus umfassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #808080;">7. Oktober 2022: 14:00- 15:00 / FAIRTRADE INTO THE FUTURE</span></h4>
<p>Welche Marktrelevanz hat Fairtrade? Wie wirkt sich dieses Ansinnen auf die Weinbranche aus? Und wie gestaltet sich die Zukunft für Fairtrade?</p>
<p>In einer Zeit, in der die Welt zunehmend nachhaltige Praktiken in allen Bereichen der Wirtschaft anstrebt bauen Südafrikas Hauptakteure ihre Maßnahmen um entlang der gesamten Wertschöpfungskette fair zu wirtschaften immer weiter aus. Ziele sind, die Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter kontinuierlich aufzuwerten, Gemeindeleben zu fördern, Aus- und Weiterbildung kreativ zu gestalten und die ökonomischen Erfolge zu verbessern. Fairtrade spielt hierbei als globaler Partner eine wichtige Rolle. Nicht nur branchenintern, sondern auch gegenüber den Verbraucher, das Vertrauen in die soziale Nachhaltigkeit südafrikanischer Weine zu bestärken.</p>
<p>Weitere Informationen zur <a href="https://www.wosa.co.za/home/" target="_blank" rel="noopener">CapeWine</a> und dem <a href="https://www.capewine2022.com/Programmes" target="_blank" rel="noopener">Rahmenprogamm</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/im-fokus-nachhaltigkeit-360-seminarprogramm-auf-der-capewine-2022/">Im Fokus: Nachhaltigkeit 360° – Seminarprogramm auf der CapeWine 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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		<title>Südafrikas Weinwirtschaft – Nachhaltigkeit ist Trumpf</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-weinwirtschaft-auf-gutem-kurs-nachhaltige-ideale-bestimmen-alle-bereiche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CapeWine]]></category>
		<category><![CDATA[Exportentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Weintourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Weinwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://suedafrika-wein.de/?p=20706</guid>

					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft erholt sich von der Covid-Krise. Nachhaltigkeit bestimmt das Handeln in allen Bereichen des Weinsektors. Klimawandel, Transformation, Weintourismus und nachhaltiges Wachstum sind die Herausforderungen, die man nur gemeinschaftlich bewältigen kann, darin sind sich alle Verantwortlichen einig. Südafrikas Weinexporte erholen sich und wachsen vor allem in Ländern wie USA, Kanada, Afrika und China. Trotz der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/suedafrikas-weinwirtschaft-auf-gutem-kurs-nachhaltige-ideale-bestimmen-alle-bereiche/">Südafrikas Weinwirtschaft – Nachhaltigkeit ist Trumpf</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrikas Weinwirtschaft erholt sich von der Covid-Krise. Nachhaltigkeit bestimmt das Handeln in allen Bereichen des Weinsektors. Klimawandel, Transformation, Weintourismus und nachhaltiges Wachstum sind die Herausforderungen, die man nur gemeinschaftlich bewältigen kann, darin sind sich alle Verantwortlichen einig. <span id="more-20706"></span></p>
<p>Südafrikas Weinexporte erholen sich und wachsen vor allem in Ländern wie USA, Kanada, Afrika und China. Trotz der herausfordernden Störungen am Kapstädter Hafen und der globalen Schifffahrtsbeschränkungen. Das Gesamtexportvolumen Südafrikas für Wein klettere im Jahr 2021 um 22 Prozent auf 388 Millionen Liter. Der Wert der Exporte stieg um 12 Prozent auf 10,2 Mrd. Rand. Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor der größte Exportmarkt Südafrikas und verzeichnet sowohl mengen- als auch wertmäßig ein kontinuierliches Wachstum.</p>
<p>Die übrigen fünf wichtigsten Exportländer nach Gesamtvolumen sind Deutschland, die USA, Kanada und Afrika, während die Ausfuhren nach China exponentiell gestiegen sind. &#8222;Obwohl der Handel mit China aufgrund des jüngsten Covid-19-Ausbruchs derzeit ruht, bietet der Rückschlag Australiens auf diesem Markt Südafrika die Möglichkeit, seinen Marktanteil zu erhöhen,“sagt Siobhan Thompson, CEO von Wines of South Africa – der Exportorganisation.</p>
<p>Noch ist unklar, wie schwerwiegend die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die anhaltenden Transportbeschränkungen auf die Exportvorlaufzeiten, die Verfügbarkeit von Produktionsmittel und die Kostensteigerungen sein werden. Doch diese Herausforderungen trifft die gesamte Weinbranche weltweit.</p>
<h4>Erholung des Weintourismus</h4>
<p>Südafrikas Weintourismus ist eine tragende Säule in der Exportstrategie der Südafrikaner. Nach dem vollständigen Erliegen der internationalen Besucherströme freuen sich die Winzer über die ersten Rückkehrer. Thompson: &#8222;Weintourismus ist ein entscheidender Sektor für unsere Branche, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erzielung von Einnahmen und die Bekannheit unserer Weine im Ausland geht. Wir sind dankbar, dass wir wieder ein stetiges Wachstum hier an Besuchern in den Weinregionen bzw in allerorts in Südafrika verzeichnen.“</p>
<p>Der Weintourismus machte im Jahr 2019 rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes der Weingüter aus und trug 7,2 Mrd. Rand zum BIP des Landes bei. Nach einem Rückgang auf 2,7 Mrd. Rand im Jahr 2020 kletterte der Weintourisumus im Folgejahr wieder auf 4,1 Mrd. Rand. Bis Ende 2022 sollen R5,7 Mrd. erwirtschaftet werden. Managerin für Weintourismus (Vinpro) Marisah Niewoudt erläutert: &#8222;Wir sind auf dem besten Weg, den vollständigen Verlust des internationalen Tourismusmarktes aufgrund von Covid-19 Maßnahmen zu überwinden.“</p>
<p>&#8222;Obwohl die internationalen Besucherzahlen weiterhin niedrig sind, vor allem bei Reisen in der Wochenmitte, spürt man wieder eine positive Energie bei den Weintouristikern.<br />
Wir sehen neue Angebote und es finden viele Veranstaltungen statt. Wir sind motiviert, das Weinland Südafrika gemeinschaftlich als den Weltmarktführer im Bereich von Weintourismus zu positionieren&#8220;, führt Marisah aus. Die Weingüter konzentrieren sich im Bereich des Weintourismus auf immer hochwertigere Angebote und die Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Marisah: „Wir wollen die fast 36 000 Menschen, die direkt indirekt oder indirekt vom weintouristischen Sektor abhängig sind, weiter beschäftigen.“</p>
<h4>Transformatives Wachstum</h4>
<p>Eine spannende Initiative, die nicht nur den Weintourismus fördert, sondern auch Teil einer umfassenderen Strategie zur Transformation der südafrikanischen Weinwirtschaft ist, ist <a href="https://thewinearc.co.za/" target="_blank" rel="noopener">The Wine Arc</a>. &#8222;Der Start dieses in Stellenbosch ansässigen Markenhauses und Weintourismuszentrums Ende 2021 bedeutete den Beginn eines neuen Wachstumspfads für Weinmarken in schwarzem Besitz&#8220;, sagt Wendy Petersen, Geschäftsführerin der South African Wine Industry Transformation Unit (SAWITU).</p>
<p>Dieses integrierte Empowerment-Projekt ist eine Kollaboration von SAWITU, dem Agricultural Research Council (ARC) und dem Western Cape Department of Agriculture (WCDoA). &#8222;Der Wine Arc ist Teil der größeren Transformationsstrategie der südafrikanischen Weinwirtschaft. Gemeinsam zielt man darauf ab, den Wandel zu beschleunigen, indem es den Eigentümern von Weinmarken in schwarzem Besitz eine starke Geschäftsplattform,  besseren Zugang zu Abstzmärkten und E-Commerce-Platformen verschafft. Gleichzeitig bietet The Wine Arc ein attraktives Lifestyle Ambiente, um mit Verbrauchern während  Weinverkostungen, Veranstaltungen und Konferenzen in Kontakt zu treten.</p>
<p>Wir wollen Weinmarken und andere Unternehmen in schwarzem Besitz sowie schwarze Weinbauern, Landarbeiter und ihre Gemeinden stärken und fördern&#8220;, so Wendy. Zu den Prioritäten der Strategie gehört der gleichberechtigte Zugang zu Infrastruktur, Kellereien mit Lagereinrichtungen und Produktionsanlagen sowie zu bewirtschaftetem Land mit Wasserrechten. Man konzentriert sich auf die Erschließung von Absatzmärkten, bietet Konferenzen an und lanciert Programme zur Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und sozioökonomischen Entwicklung. &#8222;Wir brauchen alle Interessengruppen des Weinsektors, der Regierung, die Arbeitgeber und –nehmer, damit eine stärker transformierte, integrative und nachhaltige südafrikanische Weinwirtschaft entstehen kann&#8220;, erklärt Wendy.</p>
<h4>Schaufenster der Nachhaltigkeit</h4>
<p>Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahrzehnten ein integraler Bestandteil der südafrikanischen Weinwirtschaft. „Südafrikas Weinbranche sollte das gestiegene Verbraucherinteresse an nachhaltig erzeugten Weinen verstärkt nutzen“, so Siobhan Thompson. Das setzt jedoch voraus, dass man die unterschiedlichen Interessensgruppen mehr über die bestehenden erstklassigen Systeme wie das Herkunftsgesetz sowie das Nachhaltige Weinbauprogramm (IPW), ethische Akkreditierungen wie Fairtrade und die Wine and Agricultural Ethical Trading Association (WIETA) sowie das WWF-SA Conservation Champions-Programm informiert.</p>
<p>Eine gute Gelegenheit ist die <a href="http://www.capewine2022.co.za" target="_blank" rel="noopener">CapeWine,</a> Südafrikas Weinmesse, die vom 5. bis 7. Oktober 2022 in Kapstadt stattfinden wird. Unter dem Leitmotto &#8222;Sustainability 360&#8243; wollen die Aussteller neben den Weinen auch ihre Nachhaltigkeitspraktiken, die Menschen und Strategieen zu einer verbesserte Wertschöpfung vorstellen. Wir laden Einkäufer und Medienvertreter aus der ganzen Welt ein, unsere spektakulären Weine zu probieren und unsere Weinregionen zu erkunden&#8220;, sagt Siobhan.</p>
<h4>Den Klimawandel abmildern</h4>
<p>Ein wichtiger Teil der südafrikanischen Nachhaltigkeitsreise bestand darin, Wege zu finden, um die Folgen des Klimawandels auf die Weinwirtschaft abzumildern. Die Saison 2021/22 war zwar kühler als normal und die meisten Regionen verfügten über ausreichend Wasser. Doch die Weinbranche hat die negativen Auswirkungen der Dürre von 2016 bis 2019 nicht vergessen. Daher forschen die Branche und die Erzeuger kontinuierlich und passen sich an den Klimawandel an.</p>
<p>&#8222;Wir wollen den Weinbauern dabei helfen, im Kontext des Klimawandels auf nachhaltige und rentable Weise hochwertige Trauben und Wein zu produzieren&#8220;, sagt Gerard Martin, Geschäftsführer von Winetech. Diese Organisation finanziert und koordiniert Forschungsprojekte zu Bewässerungsstrategien und Untersuchungen des Verhaltens der Reben auf Wasserstress, trockenheitsresistenten Sorten und Unterlagsreben sowie zum Abwassermanagement.</p>
<p>&#8222;Die Erzeuger wenden bereits Praktiken an, um starke Wurzelsysteme zu fördern, die das Wasser effizient aufnehmen, wie z. B. eine gute Bodenvorbereitung vor der Pflanzung&#8220;, sagt Vinpro Weinbauberater Conrad Schutte. &#8222;Sie begrünen Rebzeilen, um Wasserverluste nach Regen oder durch Verdunstung zu verhindern. Der Wasserstatus von Boden und Pflanzen wird überwacht, um die richtige Wassermenge in den richtigen Abständen zu verabreichen.&#8220;</p>
<h4>Nachhaltigkeit – ein kontinuierlicher Dialog mit allen Beteiligten.</h4>
<p>&#8222;Die Akteure der südafrikanische Weinwirtschaft unterstützen unsere praxisorientierte Nachhaltigkeitsstrategie und unseren Wachstumskurs&#8220;, sagt Rico Basson, CEO von <a href="http://www.vinpro.co.za" target="_blank" rel="noopener">Vinpro</a>. &#8222;Wir setzen weiterhin auf: Integrative Entscheidungsfindung, sozialer Dialog und Partnerschaften mit verschiedenen Interessengruppen in der Landwirtschaft um weitere Möglichkeiten zu eröffnen. Die Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam bewältigen. Unser Ziel ist es, unseren Weinsektor zu einer stabilen und gleichzeitig florierenden Branche zu machen, wie wir sie uns für die nachfolgende Generation wünschen.&#8220;</p>
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		<title>Weitere fünf südafrikanische Weinfarmen Naturschutz Champions anerkannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 10:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Weingüter bauen ihre internationale Vorreiterrolle in puncto Naturschutz aus! In den vergangenen Wochen haben fünf Weinfarmen aufgrund ihres überdurchschnittlichen Umweltengagements den WWF Conservation Champion-Status erhalten. Damit stieg die Gesamtzahl der WWF Conservation Champions auf 55. Den Champion-Status erhält, wer sich in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz überdurchschnittlich engagiert. In Zusammenarbeit mit dem Team</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrikas Weingüter bauen ihre internationale Vorreiterrolle in puncto Naturschutz aus! In den vergangenen Wochen haben fünf Weinfarmen aufgrund ihres überdurchschnittlichen Umweltengagements den WWF Conservation Champion-Status erhalten. Damit stieg die Gesamtzahl der WWF Conservation Champions auf 55. Den Champion-Status erhält, wer sich in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz überdurchschnittlich engagiert. In Zusammenarbeit mit dem Team des WWF-South Africa wird für jede Farm ein spezifischer und transparenter Umweltmanagementplan erarbeitet und umgesetzt. Das besondere Augenmerk der Betriebe liegt auf der Förderung der heimischen Flora und Fauna. Mit dem offiziellen Logo – dem südafrikanischen Zuckervogel und der Protea – dürfen die Weingüter die Verbraucher über ihren enormen Beitrag zum Schutz der Natur informieren.</p>
<p>Die fünf neuen Weingüter, die sich dem WWF Conservation Champion-Programm angeschlossen haben, sind:</p>
<p>·       <a href="https://www.creationwines.com/" target="_blank" rel="noopener">Creation Wines</a> (Hemel-en-Aarde)</p>
<p>·       <a href="https://demorgenzon.com/" target="_blank" rel="noopener">DeMorgenzon</a> (Stellenbosch)</p>
<p>·       <a href="https://hasherfamilywines.co.za/" target="_blank" rel="noopener">Hasher Family Estate</a> (Hemel-en-Aarde)</p>
<p>·       <a href="https://www.highberry.co.za/" target="_blank" rel="noopener">Highberry</a> (Somerset West)</p>
<p>·       <a href="https://www.warwickwine.com/" target="_blank" rel="noopener">Warwick Wine Estate</a> (Stellenbosch)</p>
<p>Shelly Fuller, Leiterin des WWF-Programms für den Obst- und Weinbau freut sich, dass all fünf neuen WWF Conservation Champions die strengen Kriterien erfüllen. Fuller: „Sie beweisen sich durch ein überdurchschnittliches Nachhaltigkeitsengagement, mit dem Ziel gefährdete Arten in einzigartigen Lebensräumen schützen“. Diese Betriebe übernehmen eine Vorreiterrolle. Zudem forcieren sie Innovationen im Bereich der Wasser- und Energieeffizienz und kümmern sich um bisher ungeschützte Ökosysteme, die Lebensraum für viele seltene und gefährdete Arten bieten.</p>
<p>Die südafrikanischen Weinregionen decken sich mit zwei wichtigen globalen Hotspots für Biodiversität: dem Cape Floral Kingdom und der Sukkulenten Karoo. Diese zählen zu den weltweit artenreichsten Gebieten. Bereits 2004 begannen Südafrikas Winzer proaktiv mit den Naturschutzorganisationen des Landes zusammen zu arbeiten, um der Bedrohung des Artenverlustes entgegenzuwirken. Der Verlust der biologischen Vielfalt gehört laut dem Global Risk Report 2021 des Weltwirtschaftsforums zu den größten Umweltrisiken.</p>
<p>Die 55 Weinfarmen, die inzwischen als WWF Conservation Champions anerkannt sind, besitzen zusammen 45.263 Hektar Land in den Cape Winelands von Constantia bis Robertson und von Stellenbosch bis zum Hemel-en-Aarde Valley. Von diesem Land wurden 24.372 Hektar unter Naturschutz gestellt. Dieser Erfolg ist auf die einzigartige und symbiotische Zusammenarbeit zwischen dem WWF und den Weinbauern am Kap zurückzuführen.</p>
<p>Das vom WWF geförderte Conservation Champion-Programm unterstützt Weinfarmen bei ihren Naturschutzbemühungen durch Beratung und Hilfe bei der Festlegung konkreter Ziele und der Priorisierung von Maßnahmen zur Bewältigung ihrer dringendsten Umweltrisiken. Zudem durchlaufen die Farmen jährlichen Audits um sicherzustellen, dass sie die Anforderungen an einen Conservation Champion weiterhin erfüllen. Ihr Engagement für die Natur und ihre hohen Standards berechtigt die WWF Conservation Champion Weingüter, das offizielle Logo nutzen. So können sie interessierte Verbraucher auf den nachhaltigen Mehrwert ihrer Weine aufmerksam machen.</p>
<p>Weiterlesen:</p>
<p>Die<a href="https://www.wwf.org.za/our_work/initiatives/conservation_champions/" target="_blank" rel="noopener"> WWF-ConservationChampion-Initative!</a></p>
<p>55 <a href="https://www.wwf.org.za/conservation_champions_list" target="_blank" rel="noopener">WWF-Conservation-Champion-List</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/weitere-fuenf-suedafrikanische-weinfarmen-als-naturschutz-champions-ausgezeichnet/">Weitere fünf südafrikanische Weinfarmen Naturschutz Champions anerkannt</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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		<title>WWF-Conservation Champions: und jährlich werden es mehr!</title>
		<link>https://suedafrika-wein.de/wwf-conservation-champions-und-jaehrlich-werden-es-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 09:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikas Biodiversität ist weltweit einzigartig – den Winzern vom Kap ist das bewusst und entsprechend handeln sie. Inzwischen gibt es 50 WWF Conservation Champion-Weingüter, die führend für den Umweltschutz gelten und, die sich für den Schutz zweier weltweit wichtiger Biodiversitäts-Hotspots einsetzen. Zu den neuesten Zugängen zählen die Weingüter Diemersdal (Durbanville) und Cavalli Estate (Stellenbosch). „Beide Betriebe haben</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Südafrikas Biodiversität ist weltweit einzigartig – den Winzern vom Kap ist das bewusst und entsprechend handeln sie.<br />
</strong></p>
<p>Inzwischen gibt es 50 <a href="https://www.wwf.org.za/conservation_champions_list/" target="_blank" rel="noopener">WWF Conservation Champion-Weingüter</a>, die führend für den Umweltschutz gelten und, die sich für den Schutz zweier weltweit wichtiger Biodiversitäts-Hotspots einsetzen. Zu den neuesten Zugängen zählen die <a href="https://diemersdal.co.za" target="_blank" rel="noopener">Weingüter Diemersdal</a> (Durbanville) und <a href="https://cavalliestate.com" target="_blank" rel="noopener">Cavalli Estate</a> (Stellenbosch). &#8222;Beide Betriebe haben unsere strengen Umweltkriterien erfüllt und außergewöhnliches Engagement für nachhaltige Praktiken bewiesen. Während sie gefährdete Arten in einzigartigen Lebensräumen schützen&#8220;, kommentiert Shelly Fuller, Managerin des WWF-Programms für Obst und Wein. &#8222;Selbst in diesen turbulenten und schwierigen Zeiten mit zahlreichen Schließungen und Verkaufsverboten für Alkohol haben die WWF Conservation Champion-Weinbaubetriebe ihr außergewöhnliches Engagement für den Naturschutz aufrechterhalten, um im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Trotz der aktuellen Umstände ist die Zahl der neuen Champions in den letzten zwei Jahren stark angestiegen. Dieser Erfolg beweist die Leidenschaft und das Engagement unserer Winzer&#8220;, so Fuller abschließend.</p>
<p><span id="more-18869"></span>Rund 95 Prozent der Reben in den Kapregionen gedeihen in einem global bedeutsamen Naturschutzgebiet. Die Fläche des Weinlandes Südafrika deckt sich mit zwei Hotspots für Biodiversität: dem Cape Floral Kingdom und der Succulent Karoo. Beides sind ideale Lebensräume für viele seltene und bedrohte Arten, die, wenn sie nicht geschützt werden, für immer verloren gehen könnten.  Glücklicherweise ist das den südafrikanischen Weinfarmen, die sich über die Cape Winelands von Constantia bis Robertson und von Stellenbosch bis zum Hemel-en-Aarde Valley erstrecken, bewusst. Und sie haben sich bereits 2010 einheitlich zum Erhalt der Flora und Fauna auf ihren Weinfarmen verpflichtet. Über ihren Nachhaltigkeitsstandard (IPW) und die damit verbundene Zertifizierung „Sustainability &amp; Integrity“. Unter der Aufsicht des Wine &amp; Spirit Board, einer neutralen Institution, forcieren sie ein umweltorientiertes Bewirtschaften ihrer Flächen. Verbraucher erkennen dieses Engagement anhand eines kleinen Siegels am Flaschenhals der ausgezeichneten Weine.</p>
<p>50 dieser Weinfarmen ragen jedoch hervor und gelten als besondere Umweltaktivisten: die WWF Conservation Champions. Der Championtitel bestätigt ihre Vorbildfunktion. Es ist nicht nur eine Auszeichnung sondern auch eine Verpflichtung für ein außergewöhnliches Engagement einer regenerativen landwirtschaftlichen Praxis. Die Verantwortlichen dieser Betriebe kümmern sich verstärkt um die Erhaltung natürlicher Ökosysteme und die biologische Artenvielfalt auf ihrem Land. Sie forcieren die Umsetzung ressourcenschonender Produktionspraktiken und haben eine Vorreiterrolle bei Innovationen in der Wasser- und Energieeffizienz.</p>
<p>Zusammen bewirtschaften diese 50 WWF Conservation Champions 43 000 Hektar Land, davon haben sie 23 000 Hektar als nicht zu bewirtschaftende Naturschutzgebiete zum Schutz Cape Floral Kingdom ausgewiesen. Dieser Erfolg ist auf die einzigartige und symbiotische Arbeitsbeziehung zwischen dem WWF und den Weinbauern am Kap zurückzuführen. Ziel des WWF-Champion-Programmes ist es, Südafrikas Weinbaubetriebe bei ihren Naturschutzbemühungen und bei der Festlegung konkreter Vorhaben sowie der Priorisierung von Maßnahmen zur Bewältigung ihrer dringendsten Umweltrisiken zu unterstützen. Alle Betriebe werden jährlich vom WWF bewertet, um sicherzustellen, dass sie die strikten Anforderungen an einen WWF-Conservation Champion erfüllen.</p>
<p>Jedes WWF Conservation Champion-Weingut hat eine einzigartige Nachhaltigkeitsgeschichte: Viele haben Land für den Naturschutz still gelegt und weite Teile des Cape Floral Kingdom durch die Beseitigung fremder invasiver Arten rehabilitiert, den Wasserverbrauch auf den Farmen gesenkt und energieeffiziente Lösungen umgesetzt. Viele Weinfarmen haben ihr Angebot durch Nachhaltigkeitsinitiativen erweitert. Sie machen Natur erlebbar und bieten naturnahe Aktivitäten wie Spaziergänge, Wanderungen und Mountainbike-Touren, Restaurants im Freien, Vogelbeobachtung, Öko-Unterkünfte, Picknicks, Naturfahrten und &#8222;Weinsafaris&#8220; an, um den Ökotourismus zu fördern.</p>
<p>In unserem Special: &#8222;<a href="https://suedafrika-wein.de/biodiversitaet-suedafrikas-champions/" target="_blank" rel="noopener">Biodiversität – Südafrikas Champions</a>&#8220; stellen wir weitere WWF-Conservation-Champions vor.</p>
<p><a href="https://www.wwf.org.za/conservation_champions_list/" target="_blank" rel="noopener">Meet our WWF-Conservation Champions:</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://suedafrika-wein.de/wwf-conservation-champions-und-jaehrlich-werden-es-mehr/">WWF-Conservation Champions: und jährlich werden es mehr!</a> erschien zuerst auf <a href="https://suedafrika-wein.de">Südafrika-Weininformation</a>.</p>
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