Aslina, so heißt ihre eigene Weinmarke. Ein Meilenstein für Ntsiki Biyela. Sie ist die erste schwarze Frau, die sich in der südafrikanischen Weinwirtschaft durchsetzen konnte. Mit ihrer Geschichte war sie kürzlich bei Mona Lisa, dem bekannten Magazin beim ZDF präsent. Sie vertritt das neue Südafrika. Tatkräftig, couragiert und mit großen Visionen beschreitet sie ihre Karriere als Weinmacherin. Sie ist einer der ersten schwarzen Frauen, die diese Laufbahn nach der politischen Wende einschlagen konnten. Ihr Werdegang ist ein leuchtendes Beispiel für den herausfordernden Transformationsprozess des südafrikanischen Weinsektors, der einen spannenden Wandlungsprozess zu absolvieren hat.

Nonsikelelo  (Ntsiki Biyela) stammt aus KwaZulu-Natal. Sie kam mit dem Ansinnen nach Kapstadt um zu studieren – dank eines Stipendiums der South African Airline. Als sie zum ersten Mal in die Schönheit der Weinregionen eintauchte, war es um sie geschehen: Sie wollte Wein kennenlernen und entschied sich spontan für den Studiengang Weinbau an der Universität in Stellenbosch. Parallel absolvierte Ntsiki eine Ausbildung im Weingut Delheim am Fuße des Simonsbergs. Es folgten Praktia zur Weinlese in Bordeaux und der Toskana. In ihrer Position als verantwortlichen Kellermeisterin bei Stellekaya wurde sie 2009 wurde sie zur „Women Winemakerin of the year“ gekürt. Ihr Traum war es eine eigene Weinlinie aufzulegen. Das ist ihr 2004 gelungen: Die ersten Trauben für ihren eigenen Wein presste sie auf Stellekaya. „Alina ist der Name meiner Großmutter,“ so Ntsiki, “ ich habe ihr so viel zu verdanken. Wir sind beide stolz auf uns.“ Ntsiki hat ihre Chance erkannt und genutzt. Sie freut sich, dass sie mit ihren Erfolgen heute viele junge Südafrikaner, vor allem auch Frauen motiviert, ihren Fußstapfen zu folgen. Ntsiki: „Die Transformation unserer Weinwirtschaft braucht Zeit, Geduld und starke Visionen, aber es ist machbar. Vor allem wenn Weinfreunde in aller Welt unsere besten Weine kaufen und genießen. Das motiviert und verschafft uns die Mittel, um notwendige Investitionen zu tätigen.“

Die Weine von Ntsiki gibt es bei: Vin Africa

Beitrag auf ZDF (limitierte Zeitspanne) 

Ntsiki  Biyela erleben: Sie wird am 10. September 2017 zur Südafrika Weinshow in Frankfurt ihre Weine präsentieren. Am 09. September können private Weinfreunde die couragierte Weinfachfrau und ihre Weine bei Vin Africa erleben.

Auf Twitter: @Ntsiki_Biyela

Das Weinland Südafrikas präsentierte sich strahlend und voller Tatkraft auf der ProWein 2017. Der Gemeinschaftsstand in Halle 9 war während der gesamten Laufzeit der Fachmesse vom 19.–21. März 2017 gut besucht, und an den Ständen der 90 Aussteller herrschte bis zum Messeende konzentrierte Geschäftigkeit. Weiterlesen

Südafrikas Weinwirtschaft profiliert sich mit relevanten Weininformationen  

Südafrikas Weinwirtschaft nutzt als erste Weinnation gemeinschaftlich die innovative Weinplattform „Bottlebooks“, um vorab und während der ProWein umfangreiche Informationen über die Aussteller und ihre Weine zur Verfügung zu stellen. Für die Fachbesucher der ProWein ist es essenziell, sich bei einem Angebot von über 6.000 Ausstellern optimal auf ihren mehrtägigen Messemarathon vorbereiten zu können. Die detaillierte Suchfunktion von Bottlebooks ermöglicht den eingespannten Weinprofis, die Sortimente der Aussteller spezifisch zu selektieren und sich eigene Verkostungslisten anzulegen. Darüber hinaus benötigen Weinimporteure und Weinhändler für ihre zukünftige Vertriebstätigkeit fundierte Informationen, Angaben zu den Weinen sowie Bildmaterial, die sie zukünftig problemlos über Bottlebooks beziehen können.

Für Wines of South Africa als Gemeinschaftsorganisation und internationaler Veranstalter ist die Zusammenarbeit mit Bottlebooks ein effizientes Instrument, um Daten von ihren Weinpartnern zu beziehen und diese z. B. für die Produktion von Katalogen und Produktexpertisen zu nutzen. Petra Mayer, Kommunikationsexpertin und Leiterin der Südafrika Weininformation, sieht den größte Vorzug von Bottlebooks als Business-to-Business-Plattform darin, dass Erzeuger ihren weltweiten Handelspartnern relevante Daten in kompatibler digitaler Form übermitteln können.  Weinprofis können über WOSA-Bottlebooks relevante Informationen für ihre Marketingkommunikation recherchieren und für ihre Veranstaltungen oder die Produktion von Weinlisten, Websites und anderen Serviceleistungen effizient nutzen. Zudem können sie sich selbst registrieren, um ihre betriebliche Logistik durch eine direkte Kommunikation mit ihren Lieferanten wesentlich zu vereinfachen.

Informationen: Am Südafrika-Stand (Halle 9, B48) und bei Weininformationen – informativ und umfangreich oder direkt unter bottlebooks.me

Am 2. Februar 1659 wurde in Kapstadt der erste Most gepresst. Südafrika ist eines der wenigen Weinländer der Welt, die den Ursprung ihrer Weinwirtschaft genau belegen können. Denn Jan van Riebeeck, der damalige Kommandeur, hielt diesen denkwürdigen Moment in seinem Tagebuch erleichtert fest.

Als Schiffsarzt wusste van Riebeeck um die Vorzüge des Weines auf die Gesundheit der Menschen. Er hoffte so, die vielen Seefahrer und Händler, die auf ihren Reisen in der ersten Versorgungsstation am Kap einen Zwischenstopp einlegen mussten, wieder aufpäppeln zu können.

Wir sind dankbar für seine Weitsicht und die Geburtsstunde der südafrikanischen Weinkultur. Was für eine starke Vision – aus der schlussendlich 100.000 Hektar Weinberge resultierten und ein wunderschönes Weinland mit einer bewegten Geschichte und faszinierenden Erfolgen entstand. Gründe diesen historischen Anlass zu feiern gibt es viele!!

Happy Birthday Südafrika …!

herzlichen Glückwunsch an Marc Almert, Gewinner des Wines of South Africa Sommelier Cup!

Bild: Marc Almert in der Mitte

#capesomm Sommelier-Union

Die Südafrika Weinshow am 4. September 2016 in Frankfurt war ein voller Erfolg. Rund 380 Fachbesucher aus Weinhandel und Gastronomie reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an, um Südafrikas Weinsortimente zu verkosten. Mit 60 Ausstellern  und einem Aufgebot von über 800 Weinen zeigte sich das Weinland Südafrika von seiner besten Seite. Die Besonderheit dieses Südafrika-Events ist, dass die Produzenten persönlich ihre Sortimente präsentieren – die ideale Gelegenheit für Weinprofis, um Informationen aus erster Hand zu gewinnen und neue Kontakte zu knüpfen. Weiterlesen

In Südafrika wird jährlich am 9. August das Werk der Frauen gewürdigt, die einst im Widerstand gegen die Apartheid kämpften. Inzwischen ist es Brauch, dass während des gesamten Monats August, Leistungen von Frauen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Auch Südafrikas Weinsektor profitiert von dem couragierten Engagement zahlreicher Frauen, die sich in der traditionell von Männern geprägten Domäne, erfolgreich durchgesetzt haben. Norma Ratcliffe beispielsweise. Gewürdigt als „First Lady of South African wine“ gilt sie als Wegbereiterin für viele Frauen, die heute am Kap erfolgreich ihre eigene Weinserie produzieren oder als Winzerin und Kellermeisterin leitende Positionen ausüben.

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Das Grand Finale des WOSA Sommelier Cup steht vor der Tür – Die besten Sommeliers aus Schweden, England, Holland, Deutschland, USA, Kanada, Asien und aus Kenia, treten am 23. September in Kapstadt zur Wahl des WOSA Sommelier Cup Champion an. Für Deutschland steigt Marc Almert, Sommelier im 5 Sterne Luxus Hotel Fairmont Hotel Vierjahreszeiten Hamburg in den Ring.  Weiterlesen

Wines of South Africa – online lernen, off-line genießen. Der Exportverband „Wines of South Africa“ präsentiert einen Online-Weinkurs. Jeder der sich für südafrikanische Weine interessiert, kann an dem Basiskurs teilnehmen. Entwickelt wurden die Inhalte des Kurses von Cathy Marston, Head of the International Wine Education Centre und WSET Educator of the Year. In sechs Modulen werden den Teilnehmern eine Vielzahl von Themen rund um das Weinland Südafrika vermittelt. Von der Geschichte, Rebsorten, Weinstilen und Weinbaugebieten ebenso wie nachhaltige Weinerzeugung und Weintourismus. Jedes Modul wird mit einem Multiple Choice Frageteil beendet.

Um in das nächste Kapitel vorzudringen, müssen 80 Prozent der Mindestpunkte erreicht werden. Wer dies nicht schafft, kann sich die Lektion nochmals aufs Neue zu Gemüte führen. Wer sich gut vorbereitet, schafft jedes Modul in rund einer Stunde. Zur Belohnung gibt es ein Zertifikat, was sich in jeder Bewerbungsmappe  gut präsentieren lässt.

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